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Tag : 2013

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Izmir 2013 – Teil 4

Dann möchte ich mal den vierten und letzten Teil meines Reiseberichts nicht lange auf sich warten lassen 😉 Da ich ja mit meinem Blog immer noch im Jahr 2013 fest stecke, wird’s auch Zeit, euch noch meine letzten Aufnahmen des Jahres zu zeigen.

Bei meinem letzten Foto-Ausflug in der tĂŒrkischen Millionenstadt Izmir war es mein Ziel, die Stimmung am Abend am Meer und in der Stadt einzufangen. Also ging’s wieder mit der Metro nach Konak. Hier war ich ja ein paar Tage zuvor schon mal mit der Kamera unterwegs. Jetzt hatte ich aber auch mein Stativ dabei, um die vorher schon besuchten SehenswĂŒrdigkeiten nochmal im Abendlicht einzufangen.

Mein erstes Fotomotiv war wieder der İzmir Saat Kulesi. Mal wieder bot sich hier eine herrliche Abendstimmung. Zudem gab es durch die vielen Tauben dort – und die Kinder, die sich einen Spaß draus machten, diese ĂŒber den ganzen Platz zu scheuchen – Fotogelegenheiten wie diese hier:

 

Izmir

 

Aber mein eigentliches Ziel war ja erst mal das Meer. Auf dem Weg zu meiner geplanten Fotolocation bot sich noch die Gelegenheit fĂŒr ein paar SchnappschĂŒsse, wie diese hier:

 

Izmir

Izmir

 

An geplanten Ort angekommen, wurde es dann Zeit fĂŒr die ersten Langzeitaufnahmen. Also Kamera aufs Stativ, Graufilter + Grauverlaufsfilter vors Zuiko Digital ED 9-18mm 1:4.0-5.6 Weitwinkel und los gings. Den Graufilter verwendete ich, um eine lĂ€ngere Belichtungszeit zu erreichen und somit den Wellengang am Meer etwas weicher werden zu lassen.

 

Izmir

Izmir

Izmir

Izmir

 

Hier auch nochmal ein kleines Making-Of Foto von meinem Instagram Account

 

Izmir Instagram

 

Da es jetzt langsam aber sicher dunkel wurde, musste ich weiter zum Asansör. Hier war ich ja ein paar Tage zuvor schon mal – da aber ohne Stativ. Dieses Mal erkundete ich die Gegend um den Aufzug mal etwas genauer und fand eine schöne Stelle zum Fotografieren. Dort war ich sogar zum ersten Mal nicht alleine mit meiner Kamera. Ein weiterer Fotograf stand dort oben und fing die schöne Stimmung ein. Daneben positioniert – mit einem tollen Blick ĂŒber die Stadt – gelangen mir dann Fotos wie diese hier, welche ĂŒbrigens zu meinen persönlichen Lieblingsfotos dieser Reise zĂ€hlen.

 

Izmir Asansör

Izmir Asansör

Izmir

 

Die genauen Locations meiner Fotos findet ihr ĂŒbrigens auch ĂŒber 500px. Hier habe ich versucht in der Map so genau wie möglich meinen Standpunkt zu markieren 😉

Zum Beispiel hier oder hier unter dem Bild rechts auf „Location“ klicken 😉

Da ich aber nochmal zum Clocktower wollte, musste ich fix wieder runter. Den Weg dort hin nutzte ich nochmal fĂŒr ein paar SchnappschĂŒsse der Stadt und des Geschehens auf der Straße.

 

Izmir

Izmir

 

Bei dem letzten Bild handelt es sich um einen sogenannten „Mitzieher“. An sich eine recht einfache Technik, wenn auch nicht immer leicht umsetzbar. Hier habe ich meine Kamera auf eine Belichtungszeit von 1/25 Sekunden gestellt, den Bildstabi auf „IS2“ (hier werden nur vertikale Verwacklungen ausgeglichen)  und versucht wĂ€hrend der doch recht langen Belichtung das fahrende Taxi mit der Cam zu verfolgen. So bleibt das Taxi im Idealfall relativ scharf, wĂ€hrend der Hintergrund verwischt.

Angekommen am Konak-Platz erstrahlte dieser in greller Beleuchtung, die scheinbar an dem Tag dort installiert wurde..

 

Izmir

 

 

An sich nichts besonderes, aber was dieses Foto nicht zeigt ist, dass die Beleuchtung im Sekundentakt die Farbe Ă€nderte, was ich sofort mal versuchte mit meinem iPhone einzufangen, indem ich ein Schwenk-Panorama machte. Aufnahmedauer waren ca 6-7 Sekunden und ihr seht ja selbst, wie oft hier die Farbe wechselt..nunja, Geschmacksache 😀

 

Izmir

 

Auch die Beleuchtung der BĂ€ume war abenteuerlich. Tausende kleine LED, die auch den letzten kleinen Ast erreichten..

 

Izmir

Izmir

 

Zum Abschluss hab ich nochmal ein paar Aufnahmen aus der Stadt die so nebenbei auf dem Heimweg entstanden sind. Also nochmal ein kleiner Einblick ins „Street-Life“ von Izmir.

 

Izmir

Izmir

Izmir

Izmir

 

Um hier auch mal ein kleines Fazit zu ziehen:

Der Trip hat sich mehr als gelohnt. Gerade weil wir direkt im Studentenviertel bei Freunden gewohnt haben, konnte man so viel von Izmir mitnehmen. Das Leben, die Leute, die kleinen Eigenheiten, die einem sonst in einem gut organisierten Hotel verborgen bleiben, bieten einem doch eine ganz andere Sicht auf dieses Land. NatĂŒrlich haben wir in den 10 Tage bei Weitem nicht so viel mitnehmen können wie meine Mitstudenten, die dort ein ganzes Semester verbracht haben, aber dadurch, dass sie dort mittlerweile Insider waren, konnten sie uns in der kurzen Zeit viel Besonderes zeigen.

Toll an dieser Stadt ist, dass das ganze Leben draußen stattfindet. Wir waren im Winter da, also konnte es auch mal echt kalt werden, dennoch sitzt man stĂ€ndig draußen, auch wenn hier und da mal mit Decken und Heizpilzen ausgeholfen werden muss. Die Menschen sind einfach super zuvorkommend, immer freundlich und hilfsbereit. Auch wenn es manchmal schwer fiel sich zu verstĂ€ndigen, war immer irgendwo jemand zu finden, der mal schnell auf englisch oder sogar deutsch gedolmetscht hat. Ob es jetzt die Bestellung im Restaurant war, oder der verzweifelte Versuch den Dolmusch anzuhalten 😀 Irgendjemand war immer da, um zu helfen. Eine Eigenschaft die ich dort sehr zu schĂ€tzen gelernt habe. Ein wenig gewöhnungsbedĂŒrftig ist aber, dass dort einfach alles eine Spur chaotischer ablĂ€uft als hier im durch-organisierten Deutschland. Irgendwie funktioniert es aber trotzdem alles 😉

Was mir auf jeden Fall fehlen wird, ist das gute Essen! Überall auf den Straßen gibt es quasi zu jeder Tages- und Nacht-Zeit super leckere Snacks zu echt fairen Preisen.

Ich bin froh, dass Lukas und ich diese Gelegenheit genutzt haben und möchte mich an dieser Stelle auch nochmal bei Anni, Marieke und David fĂŒr ihre Gastfreundschaft bedanken. An diesen Trip werde ich wohl noch eine ganze Weile positiv zurĂŒck denken 🙂 War echt cool Leute!

Zum Abschluss gibt’s noch ein paar Fotos aus dem Flieger nach Berlin, die ich mit meiner kleinen Sony Cyber Shot gemacht habe! Ich hoffe, dass ich schon bald wieder die Möglichkeit bekomme, solch eine Reise zu machen. NatĂŒrlich werde ich auch hier wieder davon berichten.

 

Izmir      Izmir

Izmir      Izmir

Berlin

 

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Izmir 2013 – Teil 2

Wie versprochen komme ich jetzt – nachdem ich das ganze Wochenende mit dem Umzug und dem Layout des neuen Blogs beschĂ€ftigt war – endlich zu meiner Fortsetzung des Reiseberichts ĂŒber Izmir.

Wo war ich stehen geblieben..richtig! beim Tierpark von Izmir. Von diesem Tag gibt es außer einem gemĂŒtlichen Ausklang und der Sichtung von rund 500 Fotos zumindest fotografisch nicht mehr viel zu berichten. Man muss die Kamera schließlich auch mal weglegen können.. 🙂

 

Am nĂ€chsten Tag  ging’s in den Stadtteil Konak und dieses Mal in Begleitung von Marieke und Magda. Da die beiden dort zum Basar wollten, war das fĂŒr mich natĂŒrlich die Gelegenheit, noch etwas mehr vom Leben in dieser Stadt einzufangen! Mit der Metro in Konak angekommen boten sich durch die herrlich tief stehende Sonne bereits die ersten Motive. Der Clock-Tower – auf tĂŒrksch  İzmir Saat Kulesi – erstreckte sich mit seinen gewaltigen 25m Höhe in den schön rot gefĂ€rbten Nachmittag-Himmel 🙂 – ja die Ironie ist bewusst – das gute StĂŒck wirkt auf Postkarten immer so riesig und verliert wenn man dann davor steht doch ein bisschen an Anmut. Ein hĂŒbsches und beliebtes Fotomotiv bleibt er trotzdem – auch fĂŒr mich!

 

Clock-Tower

Clock-Tower

 

..und hier natĂŒrlich auch noch meine beiden Begleitungen 😉

 

MĂ€dels

 

Da das eigentliche Ziel ja der Basar war gings da nach einer kleinen Saft-Pause – an der wohl genialsten Saft Bar der Stadt – auch hin. Ein hĂŒbscher Gewölbekeller mit vielen kleinen LĂ€den und unzĂ€hligen – sinnvollen und nicht so sinnvollen – Kleinigkeiten die dort auch fleißig angepriesen wurden.

 

Basar

Basar

Basar

 

Auch draußen vor dem GebĂ€ude wurde – in einem Chaos, was doch irgendwie organisiert schien – fleißig gehandelt.

 

Basar

 

Gekauft hatte ich zwar nichts, aber dafĂŒr viele interessante EindrĂŒcke der Stadt und deren Menschen dort gewonnen. Vor allem war ich mal wieder von der Freundlichkeit und Hilfsbereitschaft der Menschen dort begeistert! Grade in den Ecken, die noch nicht so durch den touristischen Einfluss geprĂ€gt waren – was in Izmir glĂŒcklicherweise allgemein nicht groß der Fall ist – konnte man so viel ĂŒber das Leben dort erfahren.

ZurĂŒck am Konak-Platz musste aufgrund der untergehenden Sonne nochmal der İzmir Saat Kulesi fĂŒr ein paar Fotos herhalten. Die Beleuchtung ist zwar gewöhnungsbedĂŒrftig, aber irgendwie war das in Izmir die Regel, was sich auch noch bei den Fotos weiterer Bauwerke zeigen wird.

 

Clock-Tower

 

Leider hatte ich mich an dem Tag dazu entschieden mein Stativ in der WG zu lassen, aber mit hoher ISO und Offenblende ließen sich doch noch ganz brauchbare Fotos schießen.

Um bei der Gelegenheit nochmal was zum Technischen zu sagen, die gezeigten Fotos sind eigentlich alle mit dem Zuiko 14-54mm F2,8-3,5 entstanden. Das Objektiv eignet sich fĂŒr viele Gelegenheiten und durch die große Blende lĂ€sst sich auch noch am Abend gut fotografieren. Der Brennweitenbereich ist auch eigentlich optimal fĂŒr die Stadt. ..auch wenn ich mal wieder außer dem 70-200 alles im Rucksack hatte was mein Equipment zu bieten hat 😀

Am folgen Tag machte ich mich nochmal mit Anni und Lukas auf den Weg nach Konak. Da die beiden ja am Tag zuvor nicht dabei waren, gings nochmal zum Basar (Fotos vom Abend dort kommen gleich noch). Außerdem stand der Asansör – ein historischer Stadtaufzug – auf dem Programm! (Fotos von ihm folgen auch noch ;)) Da sich am Asansör nicht so recht eine Fotogelegenheit ergeben wollte (die ich aber spĂ€ter doch noch entdecken sollte), gings erstmal nach oben. Hier bot sich eine schöne Aussicht ĂŒber die Stadt – aber leider wieder mit viel Dunst

 

Asansör

Asansör

 

Ich denke das letzte Bild zeigt auch ganz gut wie die Menschen dort wohnen und leben..nĂ€mlich kreuz und quer 🙂 ..aber irgendwo mĂŒssen 3,5 Mio ja hin..

Nach einem Bierchen im Cafe wurde es dann auch langsam dunkel und Gelegenheiten wie diese hier ließen mich die Kamera wieder auspacken..

 

Asansör

 

 

Jetzt fehlen natĂŒrlich noch die vorhin versprochenen Bilder vom Basar, welche ich euch auch nicht weiter vorenthalten will. Zum ersten Bild..das Taxi hat sich tatsĂ€chlich durch diese Straße gzwĂ€ngt, man musste sich einfach zwischen irgendwelche StĂ€nde quetschen und auf die FĂŒĂŸe achten, dann passte auch das! 😀

 

Izmir Taxi

Izmir Basar

Izmir Basar

 

Ich sag nur: Abenteuerlich! 😀 ..und eine tolle Erfahrung!

Soweit aber erstmal zum zweiten Teil – der nĂ€chste kommt wieder in den kommenden Tagen, dann auch mit Bildern vom Asansör, vom Meer und Pamukkale.. 🙂

 

 

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Izmir 2013 – Teil I

Ich weiß, 2013 ist jetzt schon ein paar Tage her, aber dennoch möchte ich mich mit meinem ersten richtigen Blog-Thema meinem Trip nach Izmir in die TĂŒrkei widmen. Immerhin bin ich ja nur etwa 50 Tage zu spĂ€t 🙂

Alles begann eigentlich damit, dass ein paar meiner Mitstudenten sich entschlossen, ihr Auslandssemester in Izmir zu verbringen. Womit auch sofort klar war, dass wir – die in Deutschland gebliebenen- ihnen natĂŒrlich einen Besuch abstatten wĂŒrden. In so eine Stadt kommt man schließlich nicht alle Tage und so machten wir (Lukas und ich) uns am 15. Dezember 2013 bei traumhaften Flugwetter auf den Weg in die TĂŒrkei.

 

Flug auf Instagram

– Instagram Bild gemacht mit dem Iphone 5 –

Voller Erwartungen – und ich mit ca 10 Kg Kamera-AusrĂŒstung im GepĂ€ck – bezogen wir nach unserem Flug die WG unserer Mitstudenten Anni und Marieke in der TĂŒrkei, mitten im Studentenviertel. Wer sich jetzt noch ĂŒber den Nebensatz „10 Kg Kamera-AusrĂŒstung“ wundert, dem sei gesagt, dass ich in Erwartung auf viele wechselnde Motiv-Situationen so gut wie mein komplettes Foto-Equipment im Koffer hatte. Meine Oly E-30, Brennweiten von 9-200mm, Stativ, einige Filter, Akkus und sonstiges Zubehör waren gut verstaut in meinem Dakine Sequence Fotorucksack und begleiteten mich auch eigentlich die ganzen 9 Tage. Fast hĂ€tte ich aus GewichtsgrĂŒnden mein großes 200mm Tele zu Hause gelassen, worĂŒber ich mich sicher ein paar Tage spĂ€ter tierisch geĂ€rgert hĂ€tte, dazu aber spĂ€ter mehr..

Am ersten Tag war außer Ankommen erst mal nicht viel geplant. Aber weil wir das Meer sehen wollten machten wir uns dennoch auf den Weg durch die 3,5 Mio Stadt. Erste Station: Dolmusch fahren! Bei einem Dolmusch handelt es sich um so ein abenteuerliches GefĂ€hrt:
Dolmusch

 

Um die Fahrt kurz zusammenzufassen: Haltestellen gibt es nicht, will man rein oder raus, muss man sich irgendwie bemerkbar machen, der Hupknopf ist wichtiger als das Bremspedal und sollte man nur einen Stehplatz erwischt haben und die Polizei nÀhert sich, ducken! 

Aber was das wichtigste ist, man kommt tatsÀchlich unversehrt und schnell ans Ziel, was in diesem Falle Alsancak war. Bei herrlichem Wetter machte ich meine ersten Fotos vom geschehen..

 

Alsancak

Alsancak

Lukas & Anni

 

Das letzte Bild zeigt ĂŒbrigens meine Mitstudenten Lukas und Anni, die eigentlich die ganze Zeit mit mir unterwegs waren. ..und auch gerne geduldig auf mich warteten wenn ich mich mal irgendwo fest geknipst hatte 🙂 (an der Stelle noch mal vielen dank fĂŒr eure Geduld!)

Am nĂ€chsten Tag stand der Tierpark in Izmir auf dem Programm. FĂŒr 2 tĂŒrkische Lira ging’s erst in die Metro, dann auf die FĂ€hre und danach mit dem Bus zum Park. Auch unterwegs boten sich immer wieder zahlreiche Möglichkeiten fĂŒr Fotos:

Berge

– die Berge von Izmir im Dunst –

 

Möwe

– die stĂ€ndigen Begleiter der FĂ€hre –

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Palmen

– und natĂŒrlich Palmen –

Angekommen im Tierpark – der seinen Titel auch wirklich verdient hatte – waren  wir quasi alleine unterwegs und ich hatte die Gelegenheit ungestört so viele Fotos zu schießen wie ich wollte (am Ende waren es ĂŒber 500). Hier kann ich auch den Punkt mit dem großen 200 mm Tele-Objektiv wieder aufgreifen. Zum GlĂŒck war das mit in der Tasche, denn bei den Weiten der Anlagen dort hĂ€tte ich wohl mit weniger Brennweite die Tiere im Gehege besuchen mĂŒssen. Die Raubkatzen hĂ€tten das sicher als Einladung zu einem Snack aufgefasst 😀

Die folgenden Aufnahmen sind alle mit dem Sigma 70-200mm 1:2,8 II EX DG Makro HSM  entstanden 😉

Zoo

Zoo

Zoo

Zoo

Zoo

Zoo

Zoo

Zoo

Zoo

Zoo

Zoo

Zoo

 

Alle weiteren Fotos von diesem Tag findet ihr ĂŒbrigens auch auf meiner Website

So viel aber erst mal zu den ersten Tagen. Der zweite Teil – inkl. vieler vieler Landschaftsfotos – folgt dann in den nĂ€chsten Tagen 🙂

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