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Tag : fotografie

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Neue Fotos – „Pirates of the Caribbean“ | Formationstanz

..dass ich mich immer mal wieder auf Tanzsportveranstaltungen verlaufe, selbst aber gar nicht tanzen kann, ist ja bereits bekannt.. Aber jeder, der mein fotografisches Portfolio etwas kennt, weiß auch, dass ich bei diesen Veranstaltungen meinen Platz stets vor der Fläche und hinter dem Sucher meiner Kamera finde.

So auch wieder dieses Wochenende.. Das B-Team der Standardformation des RWC Gießen präsentierte das erste Mal vor zahlreichen begeisterten Zuschauern seine Choreografie „Pirates of the Caribbean“ welche ich fotografisch begleitete.

Somit fanden wieder viele neue Fotos den Weg auf meine Website, was ich zum Anlass nehmen wollte, auch hier im Blog auf die neue Galerie hinzuweisen 🙂 Auch künftig werde ich das Team auf dem ein oder anderen Turnier mit der Kamera begleiten und meine Seite so sukzessive mit weiteren Tanzsport-Galerien füllen.. Schaut also einfach immer mal wieder vorbei 😉

 

Die neuen Bilder zur Präsentation vom Wochenende findet ihr also nun auf meiner Website unter www.j-k-style.de

 

– hier ein kleiner Vorgeschmack –

 

Ich selbst war von der Präsentation sehr begeistert.

Das ganze Team hat hier wirklich beeindruckendes geleistet, was durch die super Stimmung im Saal nochmal jedem bestätigt wurde.

 

Ich wünsche auch auf diesem Wege dem Team alles Gute für die Zukunft und dass ihr auf allen, jetzt folgenden Turnieren, weiter eine so beeindruckende Leistung zeigt.

Für alle, die zusätzlich zu meinen Bildern nochmal einen ausführlichen Bericht zum Auftritt nachlesen möchten, finden diesen auf der Seite des Fördervereins der Standardformation 💃🏻 🙂

 

Likes, Shares und Kommentare sind natürlich wie immer gerne gesehen 👍

 

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Kalender 2016

Das Jahr 2015 neigt sich dem Ende zu und somit rückt auch 2016 unaufhörlich näher…  Also höchste Zeit, euch endlich meine neuen Foto-Kalender für 2016 zu präsentieren.

Wer also noch ein passendes Weihnachtsgeschenk sucht oder seine eigene Wand für 2016 verschönern möchte, ist hier genau richtig! 🙂

Zu kaufen wird es die Kalender wieder in meinem Kalender-Shop geben. Diesen Findet ihr unter:

 

-> kalender.j-k-style.de <-

 

Dieses Jahr wird es einen Kalender zum Thema Landschaft geben:

 

Landschaft 2016

Kalender 2016

Der Kalender „Landschaft 2016“ umfasst eine Sammlung meiner schönsten Landschaftsbilder. Er zeigt Aufnahmen von meinen Reisezielen des vergangen Jahres und erstreckt sich von deutschen Wäldern über die Alpen nach Österreich bis hin in die Türkei und nach Thailand. Die 12 Bilder aus den verschiedenen Jahreszeiten begleiten euch durch das ganze Jahr.

 

Kalender 2016

 

Wenn ihr euch nochmal alle Motive anschauen wollt könnt ihr gerne auf meiner Website unter www.j-k-style.de/Kalender-2016/ vorbeischauen.

Ich hoffe es ist für jeden was dabei und freue mich über eure Bestellungen!

Meine Kalender sind bereits auf dem Weg zu mir 🙂

 

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Top of Germany – Teil 2

Nachdem Teil 1 zum Zugspitz-Aufstieg schon ein paar Monate zurückliegt – und schon bald der nächste Aufstieg ansteht – möchte ich mir nun endlich den finalen Teil des Tourberichts vornehmen. Falls der erste Teil bereits in Vergessenheit geraten sein sollte, könnt ihr alles gerne -hier- nochmal nachlesen 😉

Wie ihr ja bereits wisst, hatten wir am ersten Tag die Knorrhütte erreicht und dort unser Lager aufgeschlagen. Jetzt am zweiten Tag ging es nun endlich rauf zum Gipfel.

Eine kleine Auswahl von Aufnahmen habe ich immer mal wieder auf meiner Facebook-Seite oder auf Instagram gezeigt. Wer also jetzt schon neugierig ist, kann sich dort schon mal einen ersten Einblick verschaffen. Aber keine Sorge, alle dort veröffentlichten Bilder werden natürlich auch hier folgen.. 😉

Deshalb möchte ich an dieser Stelle auch direkt mit dem ersten Bild starten.. Dem bereits am Ende des ersten Zugspitzeintrags angekündigten, grandiosen, morgendlichen Ausblick von der Knorrhütte.

– Morgendlicher Ausblick von der Knorrhütte –

Reintal

 (1/3200, f/4, ISO 200, 60mm, freihand)

Bei diesem Anblick schmeckte selbst das übersichtliche Hütten-Frühstück und der kleine Kaffee recht gut. Zugegeben, auch vom Frühstück darf man dort oben in 2052m Höhe nicht allzuviel erwarten, vor allem wenn man als sparsamer Student nur die Basis-Ausstattung wählt.
Ein Grund mehr, sich zügig seine Ausrüstung zu schnappen und auf den Weg zum Gipfel (-Restaurant 😀 ) zu machen.

Mit neuer Motivation, frisch gefüllten Wasserflaschen und der aufgehenden Morgensonne im Rücken ging es für uns 5, direkt von der Türschwelle, weiter steil nach oben, denn bei der am steilen Hang gelegenen Knorrhütte, meistert man selbst mit den ersten Schritten bereits die ersten Höhenmeter. Schon wenige Minuten später konnte man auf die Hütte hinab schauen, was ich euch nicht vorenthalten möchte.

– Ausblick auf die Knorrhütte –

Knorrhütte

 (1/1600, f/2.8, ISO 200, 12mm, freihand)

Auf den nächsten 4-500 Höhenmetern folgten neben Steinen, Geröll und gelegentlich am Hang grasenden Schafen immer wieder atemberaubende Ausblicke. Zum Beispiel über die österreichischen Alpen, die ich im Folgenden einfach mal umkommentiert zeigen möchte..
Wer genau hinsieht, kann sogar erkennen, dass manche Passagen uns bereits einen Blick auf das weit entfernte Ziel boten 😉

 

– Ausblick Richtung Reintal –

Reintal

 (1/4000, f/2.8, ISO 200, 12mm, freihand)

– Aufstieg –

Aufstieg

 (1/3200, f/3.6, ISO 200, 30mm, freihand)

– Aufstieg – hier kann man bereits Teile der Gondelanlage zum Gipfel erahnen –

Aufstieg

 (1/4000, f/2.9, ISO 200, 14mm, freihand)

– Määähh –

Aufstieg

 (1/1250, f/4, ISO 200, 60mm, freihand)

– Aufstieg –

Aufstieg

 (1/6400, f/2.8, ISO 200, 12mm, freihand)

– Aufstieg –

Aufstieg

 (1/1000, f/3.8, ISO 200, 42mm, freihand)

– Ausblick –

Aufstieg

 (1/4000, f/2.8, ISO 200, 12mm, freihand)

– Eins meiner Lieblingsmotive, der Blick auf die österreichischen Alpen –

Österreich

 (1/4000, f/4.5, ISO 200, 60mm, freihand)

Das letzte Stück musste dann leider die Kamera in die Tasche. Vom Zugspitzplatt geht es erst über ein steiles Geröllfeld in Schlangenlinien zu einem Klettersteig, hoch zum Grat. Hier war die zweite Hand äußerst hilfreich, trotzdem bot sich hier und da die Gelegenheit das iPhone für ein paar Fotos aus der Tasche zu ziehen. Am Grat angekommen bot sich uns der beeindruckende Blick herunter zum knapp 2 km in der Tiefe liegende Eibsee. Ein Blick auf all die Höhenmeter, die man die letzten zwei Tage zurückgelegt hat…und dieser Anblick begleitete uns hoch bis zur Besucherplattform.

– Geröllfeld und Grat –

Geroellfeld

 (1/1600, f/4.5, ISO 200, 16mm, freihand)

– Blick vom Aufstieg richtig Österreich –

Geroellfeld

 (iPhone)

– Aufstieg zum Grat –

Geroellfeld

 (iPhone)

– Aufstieg zum Grat –

Geroellfeld

 (iPhone)

– Auf dem Grat –

Boygroup

 (1/250, f/9, ISO 200, 12mm, auf Stativ)

– Alpen Boygroup –

Boygroup

 (1/250, f/9, ISO 200, 12mm, auf Stativ)

 

Um letztendlich den lang ersehnten Gipfel erreichen zu können, mussten wir erst die Besucherplattform überqueren. Nach 10 Stunden harter Arbeit steht man nun zig Menschen gegenüber die zur Erreichung des gleichen Zieles gerade mal 10 Minuten mit der Seilbahn gebraucht haben 😀 …aber bekanntlich ist ja der Weg das Ziel 😉 außerdem ist die Besucherplattform auch schließlich nicht der Gipfel, der dann doch nur einigen wenigen vorenthalten bleibt. Durch ein kleines Tor im Geländer der Plattform begann der letzte, kurze Teil den langen Aufstiegs. Über eine Leiter, entlang am Führungsseilen erreichten wir nach einem kurzen und steilen Aufstieg endlich das Gipfelkreuz. Ausblick und Erfolgserlebnis inklusive 😉

– Leiter –

Boygroup

 (iPhone)

– Führungsseil –

Boygroup

 (iPhone)

– Gipfelkreuz –

Boygroup

 (iPhone)

Natürlich durfte das Gruppenfoto auf dem Dach Deutschlands nicht fehlen.. Standesgemäß vor selbst gehisster Hessen-Flagge 😀

– Gipfelkreuz –

Boygroup

 (iPhone)

Beim Aufstieg und auf dem Gipfel hatten wir riesiges Glück mit dem Wetter, denn schon wenige Minuten später zogen dicke Nebelschwaden auf und verdeckten die Sicht ins Tal. Grund genug in das Zugspitz-Restaurant einzukehren und den Erfolg mit einem guten deftigen Essen zu feiern.

 

Soweit so gut..Auf einen erfolgreichen Aufstieg folgt ja bekanntlicherweise der Abstieg und so war es auch bei uns. Mit der Deadline im Rücken – der Schließung des Campingplatzes am Abend im Tal – mussten wir nun schon wieder den Rückweg antreten. Ingo und Robert nahmen den schwierigeren Weg über den Grat und den Klettersteig und der Rest – inklusive mir – gönnte sich zumindest eine kleine Erholung und nahm die Gondel runter zum Zugspitzplatt. Von da an hieß es aber wieder für alle laufen..laufen..laufen.. Wegen des immer schlechter werdenden Wetters, das sogar von Regen und leichten Schneefällen begleitet wurde, mussten wir uns zwischenzeitlich sogar in unsere Regenjacken und -hosen hüllen. Doch ab Ankunft an der Knorrhütte und einer kleinen Rast dort, spielte das Wetter wieder mit.

Jetzt ging es nur noch steil und zügig bergab… Vorbei an allen Stationen, die wir auch schon beim Aufstieg passiert hatten, begleitet vom Austausch mit anderen Bergsteiger-Gruppen, die den Aufstieg noch vor sich hatten. Vorbei an der Reintalanger-Hütte, durch die mittlerweile im Abendgrauen stockdunkle Partnachklamm bis hin zurück zum Olympiastadion, an dem alles vor 41 km und 4800 Höhenmetern  begann.

 

Als Fazit der ganzen Tortur kann ich abschließend nur sagen: Genial! Es hat sich am Ende jeder Meter dieser Tour gelohnt! Ich kann es wirklich nur jedem weiterempfehlen, der raus in die Natur will und dort neue Herausforderungen sucht. Auch wenn die Reise für mich mit einer schmerzlichen Erfahrung endete.. – ja, jetzt komme ich auf das im ersten Teil erwähnte Schuhwerk zurück – Es ist unbedingt empfehlenswert auf intaktes Schuhwerk zu achten 😉 Leider waren meine Wanderschuhe zu alt und zu kein, was damit endete, dass die Sohle sich während des gesamten Auf- und Abstiegs in seine Einzelzeile aufgelöste und das gepaart mit der kleinen Größe dazu führte, dass ich am Ende um 2 Große-Zehennägel ärmer war..

Das Problem ist mittlerweile gelöst..ich habe neue Nägel und auch neue, hochwertige Schuhe 😉

 

…der jetzt geplante Aufstieg durchs Höllental zum Gipfel kann also folgen! 😎

 

 

Alle Aufnahmen findet ihr auf meiner Website unter -> www.j-k-style.de/Travel/Zugspitze-2014/

 

Falls ihr nun auch auf den Geschmack gekommen seid und euch diese Aussicht auch für euer Zuhause wünscht könnt ihr gerne in meinem -Shop- vorbei schauen.. Dort gibt es bereits viele der Bilder als hochwertigen Print auf den verschiedensten Materialien. -> shop.j-k-style.de

 

Besucht für die Lizenzierung dieser Bilder einfach meinen 500px Prime Account 😉 -> prime.500px.com/jankerpen

 

 

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Top of Germany – Teil 1

Urlaub in den Bergen mag beim ersten Hören für viele nicht so wirklich mitreißend klingen, wer aber ein Stück Abenteuer sucht, die Schönheit der Natur schätzt und das, in einer der unberührtesten Landschaften Deutschlands, sollte hier jetzt unbedingt aufmerksam weiter lesen..

Einige von euch haben sicher schon ein paar Aufnahmen aus den Alpen auf meiner Facebook-Seite oder Instagram gesehen, die dort seit Ende August immer wieder auftauchen. Jetzt folgt auch endlich der passende Blog-Eintrag zu diesen Bildern.

Im Titel und den ersten Bildern versteckt sich ja schon das Ziel unserer Reise, um die es in den folgenden Zeilen gehen wird..

„Top of Germany“

..was bedeutet, der Trip führte uns auf den Gipfel, und zwar den höchsten, den dieses Land zu bieten hat, den der Zugspitze auf 2962m Höhe. Selbstverständlich nicht wie es jeder kann, mit der Gondel oder der Zugspitzbahn, sondern aus eigener Kraft.

Die Idee zur Reise kam von zwei meiner besten Kumpels, die diesen Trip bereits vor einem Jahr gemacht hatten. Dieses mal waren wir zu fünft.

Für mich persönlich war es ein Muss dabei zu sein. Direkt nach der Klausurphase in der Uni, einem neuen Job und weiteren Seminaren in den Semesterferien einfach mal mit der Kamera raus in diese unberührte Natur, in eine beeindruckende Landschaft und das noch zusammen mit meinen besten Kumpels, war für mich einfach Entspannung pur..  😉 Auch die Erfahrung gemeinsam dieses Ziel zu erreichen, war eine ganz besondere.

Weil wir zum größten Teil Anfänger waren,  entschieden wir uns erstmal für die einfachste, aber auch längste Route auf den Gipfel. Diese führt durchs Reintal, mit einem Stopp + Übernachtung in der Knorrhütte. „Einfachste“ bedeutet in diesem Fall, dass keine besondere Klettererfahrung und Ausrüstung benötigt wird, es aber auch nicht nur ein leichter Spaziergang werden würde. Denn auf dieser längsten Route legt man knapp 21 Km zum Gipfel zurück. Die lange Strecke hat den Vorteil, dass man die meiste Zeit vollkommen alleine durch fast unberührte Landschaft wandert. Lediglich an den beiden Hütten, die man beim Aufstieg zur Knorrhütte passiert, trifft man auf mehr Gleichgesinnte.

..also, ja, ein bisschen verrückt muss man schon sein, um in 2 Tagen 42 Km und insgesamt 4800 Höhenmeter zu Fuß zurückzulegen, aber ich kann euch sagen, es lohnt sich.

So ein Trip will natürlich auch gut geplant werden.
Eigentlich kann einem dort oben so gut wie jedes Wetter begegnen. Wir hatten uns schon die beste Reisezeit ausgesucht, aber selbst zu dieser Zeit lag 2 Tage vor Startschuss noch Schnee auf dem Gipfel. Da wir mit zwei erfahrenen Gipfelstürmern unterwegs waren, gab es schon einiges an Erfahrungswerten in der Gruppe. Trotzdem haben auch wir uns im Vorhinein auf den Internetseiten des Alpenvereins (www.alpenverein.de) und anderen diversen Blogs und Foren informiert. Auf der Info-Seite zu den Zugspitztouren des DAV findest ihr auch unsere Route (A). Folgt einfach diesem ->Link<- 🙂

Um nun auch mal grob etwas zu meiner Bergausrüstung und zum Kameraequipment zu sagen.. Dabei hatte ich:

– Meinen Dakine Sequence Foto Rucksack (aus Platzgründen ohne den Kameraeinsatz)

– Zum Anziehen: ordentliches Schuhwerk (dazu später mehr 😉 ), Outdoor-/Kletterhose, Softshell-Jacke, Klamotten für 2 Tage, Regenjacke, Regenhose, Handschuhe (ohne Finger wegen Kamera und Klettern), einen leichten Schal oder Halstuch, Mütze

– Ausrüstung: Hüttenschlafsack, Feuer, Taschenlampe, Messer, Zurrgurte, Karabiner, Gaffa-Tape, Kabelbinder, Sonnenbrille, Esbit-Kocher, Edelstahltasse

– Natürlich auch ein bisschen was zur Körperpflege (aus Platz-/ und Gewichtsgründen nur kleine Reiseflächchen, Reise-Zahnbürste usw.)

– Verpflegung: 3l Wasser, Müsli-/Power-Riegel (ich kann Seitenbacher, trotz nerviger Radiowerbung nur empfehlen, weil energiereich, mit teilweise viel Magnesium) 2 Smoothies, Studentenfutter, Traubenzucker, 2 Belegte Brötchen (weniger ist mehr)

– und an Kameraausrüstung meine Olympus E-5, das Zuiko 12-60 SWD, das 35-100 Top Pro und mein Bilora Carbon Stativ, dabei waren auch diverse Pol-,Grau- und Grauverlaufsfilter

Um euch nicht allzusehr mit trockenen Infos zu beladen, will ich nun endlich mal starten und euch die ersten Bilder zeigen.

Los ging’s um viertel nach 9 am Olympiastadion in Garmisch-Partenkirchen. Hier hat man die Möglichkeit das Auto zu parken und kann sich sofort zu Fuß auf den Weg machen. Also Kamera raus, Rucksack auf und ab gings. Erst noch ein bisschen durch die Stadt, dann entlang an Weideflächen bis hin zum ersten Höhepunkt der Route, der Partnachklamm. Hier stürzt ein donnernder Fluss durch eine enge Schlucht, die man auf einem gut gesicherten Weg passiert.

 

– Partnachklamm –

Partnachklamm

 (1/30, f/3.3, ISO 1600, 12mm, freihand)

Partnachklamm

(1/50,  f/2.8, ISO 200, 12mm, freihand)

Die gezeigten Bilder sind alle mit meiner Olympus E-5 und dem Zuiko 12-60 entstanden. In der Klamm empfiehlt es sich übrigens, eine gedichtete Kamera zu haben, weil es teilweise doch recht nass zur Sache geht 😉

Verlässt man die Klamm, fühlt man sich schon wie mitten in den Bergen. Man begibt sich zuerst über einen gut ausgebauten Forstweg, dann über etwas holprigere Wanderwege, mit stetigem Anstieg, langsam in den Wald und in die beeindruckende Landschaft des Reintals hinein. Immerwieder ergibt sich der Ausblick auf Berglandschaften, Flüsse oder Wasserfälle.

– Reintal –

Reintal

  (1/800, f/4, ISO 200, 54mm, freihand)

Reintal

  (1/40, f/5.6, ISO 1600, 18mm, freihand)

Reintal

  (1/100, f/6.3, ISO 200, 45mm, freihand)

Reintal

  (1/100, f/8, ISO 200, 18mm, freihand)

Reintal

  (1/80, f/8, ISO 200, 12mm, freihand)

 

Bis hier hin ist man ca. 5-6 Stunden unterwegs. So gegen viertel vor 3 gings nach einer Pause los zum letzten Stück für den ersten Tag. Bis zur Knorrhütte wird das Gelände dann auch langsam etwas steiler und unwegsamer. Teilweise muss man Geröllfelder überqueren, die nochmal richtig Kraft kosten können. Man beginnt die Baumgrenze zu überqueren und bekommt so atemberaubende Ausblicke gewährt. Diese Bedingungen auf den Fotos festzuhalten war nicht immer einfach, dennoch hoffe ich, dass es gut zur Geltung kommt.

 – Aufstieg zur Knorrhütte –

Knorrhütte

  (1/200, f/8, ISO 200, 12mm, freihand)

Knorrhütte

  (1/80, f/8, ISO 250, 35mm, freihand)

Reintal

  (1/125, f/8, ISO 200, 12mm, freihand)

Reintal

  (1/250, f/8, ISO 200, 12mm, freihand)

Reintal

  (1/125, f/8, ISO 200, 12mm, freihand)

Reintal

  (1/200, f/8, ISO 200, 14mm, freihand)

Der letzte Teil besteht eigentlich nur noch aus Felsen, etwas grünem Steingewächs und Schafen 😉 Umso mehr freut man sich, wenn sich das Etappenziel Knorrhütte endlich aus dem Nebel erhebt. Das war bei uns so gegen halb 5 der Fall. Also etwa 7 Stunden, 15 Minuten seit dem Start am Olympiastadion. Die Bedingungen auf dieser abgelegenen Hütte sind schon besonders. Keine Straße führt hier hin, auf die 80 Betten kommt eine Dusche und sowas wie Steckdosen gibts nur im Restaurant. Aber das ist halb so wild, weil man sich in dieser Situation über nichts mehr freut als duschen, essen und schlafen …und dafür ist sie dort oben auf 2052m Höhe der beste Ort 😉

 

– Ankunft an der Knorrhütte –

Reintal

  (1/320, f/8, ISO 200, 12mm, freihand)

Knorrhütte

  (1/500, f/8, ISO 200, 12mm, freihand)

 

Hier oben ergibt sich auch ein wunderschöner Ausblick, den ich aber erst am nächsten Morgen festhalten wollte..

Nach dem Duschen und einem guten Essen ging’s nämlich für uns schon bald ins Bett 😉 ..soviel auch erstmal zum ersten Tag. Der Zweite, mit dem Aufstieg zum Gipfel, folgt in den nächsten Tagen im Teil 2.

 

Bis dann.. 🙂

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Izmir 2013 – Teil 4

Dann möchte ich mal den vierten und letzten Teil meines Reiseberichts nicht lange auf sich warten lassen 😉 Da ich ja mit meinem Blog immer noch im Jahr 2013 fest stecke, wird’s auch Zeit, euch noch meine letzten Aufnahmen des Jahres zu zeigen.

Bei meinem letzten Foto-Ausflug in der türkischen Millionenstadt Izmir war es mein Ziel, die Stimmung am Abend am Meer und in der Stadt einzufangen. Also ging’s wieder mit der Metro nach Konak. Hier war ich ja ein paar Tage zuvor schon mal mit der Kamera unterwegs. Jetzt hatte ich aber auch mein Stativ dabei, um die vorher schon besuchten Sehenswürdigkeiten nochmal im Abendlicht einzufangen.

Mein erstes Fotomotiv war wieder der İzmir Saat Kulesi. Mal wieder bot sich hier eine herrliche Abendstimmung. Zudem gab es durch die vielen Tauben dort – und die Kinder, die sich einen Spaß draus machten, diese über den ganzen Platz zu scheuchen – Fotogelegenheiten wie diese hier:

 

Izmir

 

Aber mein eigentliches Ziel war ja erst mal das Meer. Auf dem Weg zu meiner geplanten Fotolocation bot sich noch die Gelegenheit für ein paar Schnappschüsse, wie diese hier:

 

Izmir

Izmir

 

An geplanten Ort angekommen, wurde es dann Zeit für die ersten Langzeitaufnahmen. Also Kamera aufs Stativ, Graufilter + Grauverlaufsfilter vors Zuiko Digital ED 9-18mm 1:4.0-5.6 Weitwinkel und los gings. Den Graufilter verwendete ich, um eine längere Belichtungszeit zu erreichen und somit den Wellengang am Meer etwas weicher werden zu lassen.

 

Izmir

Izmir

Izmir

Izmir

 

Hier auch nochmal ein kleines Making-Of Foto von meinem Instagram Account

 

Izmir Instagram

 

Da es jetzt langsam aber sicher dunkel wurde, musste ich weiter zum Asansör. Hier war ich ja ein paar Tage zuvor schon mal – da aber ohne Stativ. Dieses Mal erkundete ich die Gegend um den Aufzug mal etwas genauer und fand eine schöne Stelle zum Fotografieren. Dort war ich sogar zum ersten Mal nicht alleine mit meiner Kamera. Ein weiterer Fotograf stand dort oben und fing die schöne Stimmung ein. Daneben positioniert – mit einem tollen Blick über die Stadt – gelangen mir dann Fotos wie diese hier, welche übrigens zu meinen persönlichen Lieblingsfotos dieser Reise zählen.

 

Izmir Asansör

Izmir Asansör

Izmir

 

Die genauen Locations meiner Fotos findet ihr übrigens auch über 500px. Hier habe ich versucht in der Map so genau wie möglich meinen Standpunkt zu markieren 😉

Zum Beispiel hier oder hier unter dem Bild rechts auf „Location“ klicken 😉

Da ich aber nochmal zum Clocktower wollte, musste ich fix wieder runter. Den Weg dort hin nutzte ich nochmal für ein paar Schnappschüsse der Stadt und des Geschehens auf der Straße.

 

Izmir

Izmir

 

Bei dem letzten Bild handelt es sich um einen sogenannten „Mitzieher“. An sich eine recht einfache Technik, wenn auch nicht immer leicht umsetzbar. Hier habe ich meine Kamera auf eine Belichtungszeit von 1/25 Sekunden gestellt, den Bildstabi auf „IS2“ (hier werden nur vertikale Verwacklungen ausgeglichen)  und versucht während der doch recht langen Belichtung das fahrende Taxi mit der Cam zu verfolgen. So bleibt das Taxi im Idealfall relativ scharf, während der Hintergrund verwischt.

Angekommen am Konak-Platz erstrahlte dieser in greller Beleuchtung, die scheinbar an dem Tag dort installiert wurde..

 

Izmir

 

 

An sich nichts besonderes, aber was dieses Foto nicht zeigt ist, dass die Beleuchtung im Sekundentakt die Farbe änderte, was ich sofort mal versuchte mit meinem iPhone einzufangen, indem ich ein Schwenk-Panorama machte. Aufnahmedauer waren ca 6-7 Sekunden und ihr seht ja selbst, wie oft hier die Farbe wechselt..nunja, Geschmacksache 😀

 

Izmir

 

Auch die Beleuchtung der Bäume war abenteuerlich. Tausende kleine LED, die auch den letzten kleinen Ast erreichten..

 

Izmir

Izmir

 

Zum Abschluss hab ich nochmal ein paar Aufnahmen aus der Stadt die so nebenbei auf dem Heimweg entstanden sind. Also nochmal ein kleiner Einblick ins „Street-Life“ von Izmir.

 

Izmir

Izmir

Izmir

Izmir

 

Um hier auch mal ein kleines Fazit zu ziehen:

Der Trip hat sich mehr als gelohnt. Gerade weil wir direkt im Studentenviertel bei Freunden gewohnt haben, konnte man so viel von Izmir mitnehmen. Das Leben, die Leute, die kleinen Eigenheiten, die einem sonst in einem gut organisierten Hotel verborgen bleiben, bieten einem doch eine ganz andere Sicht auf dieses Land. Natürlich haben wir in den 10 Tage bei Weitem nicht so viel mitnehmen können wie meine Mitstudenten, die dort ein ganzes Semester verbracht haben, aber dadurch, dass sie dort mittlerweile Insider waren, konnten sie uns in der kurzen Zeit viel Besonderes zeigen.

Toll an dieser Stadt ist, dass das ganze Leben draußen stattfindet. Wir waren im Winter da, also konnte es auch mal echt kalt werden, dennoch sitzt man ständig draußen, auch wenn hier und da mal mit Decken und Heizpilzen ausgeholfen werden muss. Die Menschen sind einfach super zuvorkommend, immer freundlich und hilfsbereit. Auch wenn es manchmal schwer fiel sich zu verständigen, war immer irgendwo jemand zu finden, der mal schnell auf englisch oder sogar deutsch gedolmetscht hat. Ob es jetzt die Bestellung im Restaurant war, oder der verzweifelte Versuch den Dolmusch anzuhalten 😀 Irgendjemand war immer da, um zu helfen. Eine Eigenschaft die ich dort sehr zu schätzen gelernt habe. Ein wenig gewöhnungsbedürftig ist aber, dass dort einfach alles eine Spur chaotischer abläuft als hier im durch-organisierten Deutschland. Irgendwie funktioniert es aber trotzdem alles 😉

Was mir auf jeden Fall fehlen wird, ist das gute Essen! Überall auf den Straßen gibt es quasi zu jeder Tages- und Nacht-Zeit super leckere Snacks zu echt fairen Preisen.

Ich bin froh, dass Lukas und ich diese Gelegenheit genutzt haben und möchte mich an dieser Stelle auch nochmal bei Anni, Marieke und David für ihre Gastfreundschaft bedanken. An diesen Trip werde ich wohl noch eine ganze Weile positiv zurück denken 🙂 War echt cool Leute!

Zum Abschluss gibt’s noch ein paar Fotos aus dem Flieger nach Berlin, die ich mit meiner kleinen Sony Cyber Shot gemacht habe! Ich hoffe, dass ich schon bald wieder die Möglichkeit bekomme, solch eine Reise zu machen. Natürlich werde ich auch hier wieder davon berichten.

 

Izmir      Izmir

Izmir      Izmir

Berlin

 

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Izmir 2013 – Teil 2

Wie versprochen komme ich jetzt – nachdem ich das ganze Wochenende mit dem Umzug und dem Layout des neuen Blogs beschäftigt war – endlich zu meiner Fortsetzung des Reiseberichts über Izmir.

Wo war ich stehen geblieben..richtig! beim Tierpark von Izmir. Von diesem Tag gibt es außer einem gemütlichen Ausklang und der Sichtung von rund 500 Fotos zumindest fotografisch nicht mehr viel zu berichten. Man muss die Kamera schließlich auch mal weglegen können.. 🙂

 

Am nächsten Tag  ging’s in den Stadtteil Konak und dieses Mal in Begleitung von Marieke und Magda. Da die beiden dort zum Basar wollten, war das für mich natürlich die Gelegenheit, noch etwas mehr vom Leben in dieser Stadt einzufangen! Mit der Metro in Konak angekommen boten sich durch die herrlich tief stehende Sonne bereits die ersten Motive. Der Clock-Tower – auf türksch  İzmir Saat Kulesi – erstreckte sich mit seinen gewaltigen 25m Höhe in den schön rot gefärbten Nachmittag-Himmel 🙂 – ja die Ironie ist bewusst – das gute Stück wirkt auf Postkarten immer so riesig und verliert wenn man dann davor steht doch ein bisschen an Anmut. Ein hübsches und beliebtes Fotomotiv bleibt er trotzdem – auch für mich!

 

Clock-Tower

Clock-Tower

 

..und hier natürlich auch noch meine beiden Begleitungen 😉

 

Mädels

 

Da das eigentliche Ziel ja der Basar war gings da nach einer kleinen Saft-Pause – an der wohl genialsten Saft Bar der Stadt – auch hin. Ein hübscher Gewölbekeller mit vielen kleinen Läden und unzähligen – sinnvollen und nicht so sinnvollen – Kleinigkeiten die dort auch fleißig angepriesen wurden.

 

Basar

Basar

Basar

 

Auch draußen vor dem Gebäude wurde – in einem Chaos, was doch irgendwie organisiert schien – fleißig gehandelt.

 

Basar

 

Gekauft hatte ich zwar nichts, aber dafür viele interessante Eindrücke der Stadt und deren Menschen dort gewonnen. Vor allem war ich mal wieder von der Freundlichkeit und Hilfsbereitschaft der Menschen dort begeistert! Grade in den Ecken, die noch nicht so durch den touristischen Einfluss geprägt waren – was in Izmir glücklicherweise allgemein nicht groß der Fall ist – konnte man so viel über das Leben dort erfahren.

Zurück am Konak-Platz musste aufgrund der untergehenden Sonne nochmal der İzmir Saat Kulesi für ein paar Fotos herhalten. Die Beleuchtung ist zwar gewöhnungsbedürftig, aber irgendwie war das in Izmir die Regel, was sich auch noch bei den Fotos weiterer Bauwerke zeigen wird.

 

Clock-Tower

 

Leider hatte ich mich an dem Tag dazu entschieden mein Stativ in der WG zu lassen, aber mit hoher ISO und Offenblende ließen sich doch noch ganz brauchbare Fotos schießen.

Um bei der Gelegenheit nochmal was zum Technischen zu sagen, die gezeigten Fotos sind eigentlich alle mit dem Zuiko 14-54mm F2,8-3,5 entstanden. Das Objektiv eignet sich für viele Gelegenheiten und durch die große Blende lässt sich auch noch am Abend gut fotografieren. Der Brennweitenbereich ist auch eigentlich optimal für die Stadt. ..auch wenn ich mal wieder außer dem 70-200 alles im Rucksack hatte was mein Equipment zu bieten hat 😀

Am folgen Tag machte ich mich nochmal mit Anni und Lukas auf den Weg nach Konak. Da die beiden ja am Tag zuvor nicht dabei waren, gings nochmal zum Basar (Fotos vom Abend dort kommen gleich noch). Außerdem stand der Asansör – ein historischer Stadtaufzug – auf dem Programm! (Fotos von ihm folgen auch noch ;)) Da sich am Asansör nicht so recht eine Fotogelegenheit ergeben wollte (die ich aber später doch noch entdecken sollte), gings erstmal nach oben. Hier bot sich eine schöne Aussicht über die Stadt – aber leider wieder mit viel Dunst

 

Asansör

Asansör

 

Ich denke das letzte Bild zeigt auch ganz gut wie die Menschen dort wohnen und leben..nämlich kreuz und quer 🙂 ..aber irgendwo müssen 3,5 Mio ja hin..

Nach einem Bierchen im Cafe wurde es dann auch langsam dunkel und Gelegenheiten wie diese hier ließen mich die Kamera wieder auspacken..

 

Asansör

 

 

Jetzt fehlen natürlich noch die vorhin versprochenen Bilder vom Basar, welche ich euch auch nicht weiter vorenthalten will. Zum ersten Bild..das Taxi hat sich tatsächlich durch diese Straße gzwängt, man musste sich einfach zwischen irgendwelche Stände quetschen und auf die Füße achten, dann passte auch das! 😀

 

Izmir Taxi

Izmir Basar

Izmir Basar

 

Ich sag nur: Abenteuerlich! 😀 ..und eine tolle Erfahrung!

Soweit aber erstmal zum zweiten Teil – der nächste kommt wieder in den kommenden Tagen, dann auch mit Bildern vom Asansör, vom Meer und Pamukkale.. 🙂

 

 

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Izmir 2013 – Teil I

Ich weiß, 2013 ist jetzt schon ein paar Tage her, aber dennoch möchte ich mich mit meinem ersten richtigen Blog-Thema meinem Trip nach Izmir in die Türkei widmen. Immerhin bin ich ja nur etwa 50 Tage zu spät 🙂

Alles begann eigentlich damit, dass ein paar meiner Mitstudenten sich entschlossen, ihr Auslandssemester in Izmir zu verbringen. Womit auch sofort klar war, dass wir – die in Deutschland gebliebenen- ihnen natürlich einen Besuch abstatten würden. In so eine Stadt kommt man schließlich nicht alle Tage und so machten wir (Lukas und ich) uns am 15. Dezember 2013 bei traumhaften Flugwetter auf den Weg in die Türkei.

 

Flug auf Instagram

– Instagram Bild gemacht mit dem Iphone 5 –

Voller Erwartungen – und ich mit ca 10 Kg Kamera-Ausrüstung im Gepäck – bezogen wir nach unserem Flug die WG unserer Mitstudenten Anni und Marieke in der Türkei, mitten im Studentenviertel. Wer sich jetzt noch über den Nebensatz „10 Kg Kamera-Ausrüstung“ wundert, dem sei gesagt, dass ich in Erwartung auf viele wechselnde Motiv-Situationen so gut wie mein komplettes Foto-Equipment im Koffer hatte. Meine Oly E-30, Brennweiten von 9-200mm, Stativ, einige Filter, Akkus und sonstiges Zubehör waren gut verstaut in meinem Dakine Sequence Fotorucksack und begleiteten mich auch eigentlich die ganzen 9 Tage. Fast hätte ich aus Gewichtsgründen mein großes 200mm Tele zu Hause gelassen, worüber ich mich sicher ein paar Tage später tierisch geärgert hätte, dazu aber später mehr..

Am ersten Tag war außer Ankommen erst mal nicht viel geplant. Aber weil wir das Meer sehen wollten machten wir uns dennoch auf den Weg durch die 3,5 Mio Stadt. Erste Station: Dolmusch fahren! Bei einem Dolmusch handelt es sich um so ein abenteuerliches Gefährt:
Dolmusch

 

Um die Fahrt kurz zusammenzufassen: Haltestellen gibt es nicht, will man rein oder raus, muss man sich irgendwie bemerkbar machen, der Hupknopf ist wichtiger als das Bremspedal und sollte man nur einen Stehplatz erwischt haben und die Polizei nähert sich, ducken! 

Aber was das wichtigste ist, man kommt tatsächlich unversehrt und schnell ans Ziel, was in diesem Falle Alsancak war. Bei herrlichem Wetter machte ich meine ersten Fotos vom geschehen..

 

Alsancak

Alsancak

Lukas & Anni

 

Das letzte Bild zeigt übrigens meine Mitstudenten Lukas und Anni, die eigentlich die ganze Zeit mit mir unterwegs waren. ..und auch gerne geduldig auf mich warteten wenn ich mich mal irgendwo fest geknipst hatte 🙂 (an der Stelle noch mal vielen dank für eure Geduld!)

Am nächsten Tag stand der Tierpark in Izmir auf dem Programm. Für 2 türkische Lira ging’s erst in die Metro, dann auf die Fähre und danach mit dem Bus zum Park. Auch unterwegs boten sich immer wieder zahlreiche Möglichkeiten für Fotos:

Berge

– die Berge von Izmir im Dunst –

 

Möwe

– die ständigen Begleiter der Fähre –

i

Palmen

– und natürlich Palmen –

Angekommen im Tierpark – der seinen Titel auch wirklich verdient hatte – waren  wir quasi alleine unterwegs und ich hatte die Gelegenheit ungestört so viele Fotos zu schießen wie ich wollte (am Ende waren es über 500). Hier kann ich auch den Punkt mit dem großen 200 mm Tele-Objektiv wieder aufgreifen. Zum Glück war das mit in der Tasche, denn bei den Weiten der Anlagen dort hätte ich wohl mit weniger Brennweite die Tiere im Gehege besuchen müssen. Die Raubkatzen hätten das sicher als Einladung zu einem Snack aufgefasst 😀

Die folgenden Aufnahmen sind alle mit dem Sigma 70-200mm 1:2,8 II EX DG Makro HSM  entstanden 😉

Zoo

Zoo

Zoo

Zoo

Zoo

Zoo

Zoo

Zoo

Zoo

Zoo

Zoo

Zoo

 

Alle weiteren Fotos von diesem Tag findet ihr übrigens auch auf meiner Website

So viel aber erst mal zu den ersten Tagen. Der zweite Teil – inkl. vieler vieler Landschaftsfotos – folgt dann in den nächsten Tagen 🙂

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