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Top of Germany – Teil 2

Nachdem Teil 1 zum Zugspitz-Aufstieg schon ein paar Monate zurückliegt – und schon bald der nächste Aufstieg ansteht – möchte ich mir nun endlich den finalen Teil des Tourberichts vornehmen. Falls der erste Teil bereits in Vergessenheit geraten sein sollte, könnt ihr alles gerne -hier- nochmal nachlesen 😉

Wie ihr ja bereits wisst, hatten wir am ersten Tag die Knorrhütte erreicht und dort unser Lager aufgeschlagen. Jetzt am zweiten Tag ging es nun endlich rauf zum Gipfel.

Eine kleine Auswahl von Aufnahmen habe ich immer mal wieder auf meiner Facebook-Seite oder auf Instagram gezeigt. Wer also jetzt schon neugierig ist, kann sich dort schon mal einen ersten Einblick verschaffen. Aber keine Sorge, alle dort veröffentlichten Bilder werden natürlich auch hier folgen.. 😉

Deshalb möchte ich an dieser Stelle auch direkt mit dem ersten Bild starten.. Dem bereits am Ende des ersten Zugspitzeintrags angekündigten, grandiosen, morgendlichen Ausblick von der Knorrhütte.

– Morgendlicher Ausblick von der Knorrhütte –

Reintal

 (1/3200, f/4, ISO 200, 60mm, freihand)

Bei diesem Anblick schmeckte selbst das übersichtliche Hütten-Frühstück und der kleine Kaffee recht gut. Zugegeben, auch vom Frühstück darf man dort oben in 2052m Höhe nicht allzuviel erwarten, vor allem wenn man als sparsamer Student nur die Basis-Ausstattung wählt.
Ein Grund mehr, sich zügig seine Ausrüstung zu schnappen und auf den Weg zum Gipfel (-Restaurant 😀 ) zu machen.

Mit neuer Motivation, frisch gefüllten Wasserflaschen und der aufgehenden Morgensonne im Rücken ging es für uns 5, direkt von der Türschwelle, weiter steil nach oben, denn bei der am steilen Hang gelegenen Knorrhütte, meistert man selbst mit den ersten Schritten bereits die ersten Höhenmeter. Schon wenige Minuten später konnte man auf die Hütte hinab schauen, was ich euch nicht vorenthalten möchte.

– Ausblick auf die Knorrhütte –

Knorrhütte

 (1/1600, f/2.8, ISO 200, 12mm, freihand)

Auf den nächsten 4-500 Höhenmetern folgten neben Steinen, Geröll und gelegentlich am Hang grasenden Schafen immer wieder atemberaubende Ausblicke. Zum Beispiel über die österreichischen Alpen, die ich im Folgenden einfach mal umkommentiert zeigen möchte..
Wer genau hinsieht, kann sogar erkennen, dass manche Passagen uns bereits einen Blick auf das weit entfernte Ziel boten 😉

 

– Ausblick Richtung Reintal –

Reintal

 (1/4000, f/2.8, ISO 200, 12mm, freihand)

– Aufstieg –

Aufstieg

 (1/3200, f/3.6, ISO 200, 30mm, freihand)

– Aufstieg – hier kann man bereits Teile der Gondelanlage zum Gipfel erahnen –

Aufstieg

 (1/4000, f/2.9, ISO 200, 14mm, freihand)

– Määähh –

Aufstieg

 (1/1250, f/4, ISO 200, 60mm, freihand)

– Aufstieg –

Aufstieg

 (1/6400, f/2.8, ISO 200, 12mm, freihand)

– Aufstieg –

Aufstieg

 (1/1000, f/3.8, ISO 200, 42mm, freihand)

– Ausblick –

Aufstieg

 (1/4000, f/2.8, ISO 200, 12mm, freihand)

– Eins meiner Lieblingsmotive, der Blick auf die österreichischen Alpen –

Österreich

 (1/4000, f/4.5, ISO 200, 60mm, freihand)

Das letzte Stück musste dann leider die Kamera in die Tasche. Vom Zugspitzplatt geht es erst über ein steiles Geröllfeld in Schlangenlinien zu einem Klettersteig, hoch zum Grat. Hier war die zweite Hand äußerst hilfreich, trotzdem bot sich hier und da die Gelegenheit das iPhone für ein paar Fotos aus der Tasche zu ziehen. Am Grat angekommen bot sich uns der beeindruckende Blick herunter zum knapp 2 km in der Tiefe liegende Eibsee. Ein Blick auf all die Höhenmeter, die man die letzten zwei Tage zurückgelegt hat…und dieser Anblick begleitete uns hoch bis zur Besucherplattform.

– Geröllfeld und Grat –

Geroellfeld

 (1/1600, f/4.5, ISO 200, 16mm, freihand)

– Blick vom Aufstieg richtig Österreich –

Geroellfeld

 (iPhone)

– Aufstieg zum Grat –

Geroellfeld

 (iPhone)

– Aufstieg zum Grat –

Geroellfeld

 (iPhone)

– Auf dem Grat –

Boygroup

 (1/250, f/9, ISO 200, 12mm, auf Stativ)

– Alpen Boygroup –

Boygroup

 (1/250, f/9, ISO 200, 12mm, auf Stativ)

 

Um letztendlich den lang ersehnten Gipfel erreichen zu können, mussten wir erst die Besucherplattform überqueren. Nach 10 Stunden harter Arbeit steht man nun zig Menschen gegenüber die zur Erreichung des gleichen Zieles gerade mal 10 Minuten mit der Seilbahn gebraucht haben 😀 …aber bekanntlich ist ja der Weg das Ziel 😉 außerdem ist die Besucherplattform auch schließlich nicht der Gipfel, der dann doch nur einigen wenigen vorenthalten bleibt. Durch ein kleines Tor im Geländer der Plattform begann der letzte, kurze Teil den langen Aufstiegs. Über eine Leiter, entlang am Führungsseilen erreichten wir nach einem kurzen und steilen Aufstieg endlich das Gipfelkreuz. Ausblick und Erfolgserlebnis inklusive 😉

– Leiter –

Boygroup

 (iPhone)

– Führungsseil –

Boygroup

 (iPhone)

– Gipfelkreuz –

Boygroup

 (iPhone)

Natürlich durfte das Gruppenfoto auf dem Dach Deutschlands nicht fehlen.. Standesgemäß vor selbst gehisster Hessen-Flagge 😀

– Gipfelkreuz –

Boygroup

 (iPhone)

Beim Aufstieg und auf dem Gipfel hatten wir riesiges Glück mit dem Wetter, denn schon wenige Minuten später zogen dicke Nebelschwaden auf und verdeckten die Sicht ins Tal. Grund genug in das Zugspitz-Restaurant einzukehren und den Erfolg mit einem guten deftigen Essen zu feiern.

 

Soweit so gut..Auf einen erfolgreichen Aufstieg folgt ja bekanntlicherweise der Abstieg und so war es auch bei uns. Mit der Deadline im Rücken – der Schließung des Campingplatzes am Abend im Tal – mussten wir nun schon wieder den Rückweg antreten. Ingo und Robert nahmen den schwierigeren Weg über den Grat und den Klettersteig und der Rest – inklusive mir – gönnte sich zumindest eine kleine Erholung und nahm die Gondel runter zum Zugspitzplatt. Von da an hieß es aber wieder für alle laufen..laufen..laufen.. Wegen des immer schlechter werdenden Wetters, das sogar von Regen und leichten Schneefällen begleitet wurde, mussten wir uns zwischenzeitlich sogar in unsere Regenjacken und -hosen hüllen. Doch ab Ankunft an der Knorrhütte und einer kleinen Rast dort, spielte das Wetter wieder mit.

Jetzt ging es nur noch steil und zügig bergab… Vorbei an allen Stationen, die wir auch schon beim Aufstieg passiert hatten, begleitet vom Austausch mit anderen Bergsteiger-Gruppen, die den Aufstieg noch vor sich hatten. Vorbei an der Reintalanger-Hütte, durch die mittlerweile im Abendgrauen stockdunkle Partnachklamm bis hin zurück zum Olympiastadion, an dem alles vor 41 km und 4800 Höhenmetern  begann.

 

Als Fazit der ganzen Tortur kann ich abschließend nur sagen: Genial! Es hat sich am Ende jeder Meter dieser Tour gelohnt! Ich kann es wirklich nur jedem weiterempfehlen, der raus in die Natur will und dort neue Herausforderungen sucht. Auch wenn die Reise für mich mit einer schmerzlichen Erfahrung endete.. – ja, jetzt komme ich auf das im ersten Teil erwähnte Schuhwerk zurück – Es ist unbedingt empfehlenswert auf intaktes Schuhwerk zu achten 😉 Leider waren meine Wanderschuhe zu alt und zu kein, was damit endete, dass die Sohle sich während des gesamten Auf- und Abstiegs in seine Einzelzeile aufgelöste und das gepaart mit der kleinen Größe dazu führte, dass ich am Ende um 2 Große-Zehennägel ärmer war..

Das Problem ist mittlerweile gelöst..ich habe neue Nägel und auch neue, hochwertige Schuhe 😉

 

…der jetzt geplante Aufstieg durchs Höllental zum Gipfel kann also folgen! 😎

 

 

Alle Aufnahmen findet ihr auf meiner Website unter -> www.j-k-style.de/Travel/Zugspitze-2014/

 

Falls ihr nun auch auf den Geschmack gekommen seid und euch diese Aussicht auch für euer Zuhause wünscht könnt ihr gerne in meinem -Shop- vorbei schauen.. Dort gibt es bereits viele der Bilder als hochwertigen Print auf den verschiedensten Materialien. -> shop.j-k-style.de

 

Besucht für die Lizenzierung dieser Bilder einfach meinen 500px Prime Account 😉 -> prime.500px.com/jankerpen

 

 

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Top of Germany – Teil 1

Urlaub in den Bergen mag beim ersten Hören für viele nicht so wirklich mitreißend klingen, wer aber ein Stück Abenteuer sucht, die Schönheit der Natur schätzt und das, in einer der unberührtesten Landschaften Deutschlands, sollte hier jetzt unbedingt aufmerksam weiter lesen..

Einige von euch haben sicher schon ein paar Aufnahmen aus den Alpen auf meiner Facebook-Seite oder Instagram gesehen, die dort seit Ende August immer wieder auftauchen. Jetzt folgt auch endlich der passende Blog-Eintrag zu diesen Bildern.

Im Titel und den ersten Bildern versteckt sich ja schon das Ziel unserer Reise, um die es in den folgenden Zeilen gehen wird..

„Top of Germany“

..was bedeutet, der Trip führte uns auf den Gipfel, und zwar den höchsten, den dieses Land zu bieten hat, den der Zugspitze auf 2962m Höhe. Selbstverständlich nicht wie es jeder kann, mit der Gondel oder der Zugspitzbahn, sondern aus eigener Kraft.

Die Idee zur Reise kam von zwei meiner besten Kumpels, die diesen Trip bereits vor einem Jahr gemacht hatten. Dieses mal waren wir zu fünft.

Für mich persönlich war es ein Muss dabei zu sein. Direkt nach der Klausurphase in der Uni, einem neuen Job und weiteren Seminaren in den Semesterferien einfach mal mit der Kamera raus in diese unberührte Natur, in eine beeindruckende Landschaft und das noch zusammen mit meinen besten Kumpels, war für mich einfach Entspannung pur..  😉 Auch die Erfahrung gemeinsam dieses Ziel zu erreichen, war eine ganz besondere.

Weil wir zum größten Teil Anfänger waren,  entschieden wir uns erstmal für die einfachste, aber auch längste Route auf den Gipfel. Diese führt durchs Reintal, mit einem Stopp + Übernachtung in der Knorrhütte. „Einfachste“ bedeutet in diesem Fall, dass keine besondere Klettererfahrung und Ausrüstung benötigt wird, es aber auch nicht nur ein leichter Spaziergang werden würde. Denn auf dieser längsten Route legt man knapp 21 Km zum Gipfel zurück. Die lange Strecke hat den Vorteil, dass man die meiste Zeit vollkommen alleine durch fast unberührte Landschaft wandert. Lediglich an den beiden Hütten, die man beim Aufstieg zur Knorrhütte passiert, trifft man auf mehr Gleichgesinnte.

..also, ja, ein bisschen verrückt muss man schon sein, um in 2 Tagen 42 Km und insgesamt 4800 Höhenmeter zu Fuß zurückzulegen, aber ich kann euch sagen, es lohnt sich.

So ein Trip will natürlich auch gut geplant werden.
Eigentlich kann einem dort oben so gut wie jedes Wetter begegnen. Wir hatten uns schon die beste Reisezeit ausgesucht, aber selbst zu dieser Zeit lag 2 Tage vor Startschuss noch Schnee auf dem Gipfel. Da wir mit zwei erfahrenen Gipfelstürmern unterwegs waren, gab es schon einiges an Erfahrungswerten in der Gruppe. Trotzdem haben auch wir uns im Vorhinein auf den Internetseiten des Alpenvereins (www.alpenverein.de) und anderen diversen Blogs und Foren informiert. Auf der Info-Seite zu den Zugspitztouren des DAV findest ihr auch unsere Route (A). Folgt einfach diesem ->Link<- 🙂

Um nun auch mal grob etwas zu meiner Bergausrüstung und zum Kameraequipment zu sagen.. Dabei hatte ich:

– Meinen Dakine Sequence Foto Rucksack (aus Platzgründen ohne den Kameraeinsatz)

– Zum Anziehen: ordentliches Schuhwerk (dazu später mehr 😉 ), Outdoor-/Kletterhose, Softshell-Jacke, Klamotten für 2 Tage, Regenjacke, Regenhose, Handschuhe (ohne Finger wegen Kamera und Klettern), einen leichten Schal oder Halstuch, Mütze

– Ausrüstung: Hüttenschlafsack, Feuer, Taschenlampe, Messer, Zurrgurte, Karabiner, Gaffa-Tape, Kabelbinder, Sonnenbrille, Esbit-Kocher, Edelstahltasse

– Natürlich auch ein bisschen was zur Körperpflege (aus Platz-/ und Gewichtsgründen nur kleine Reiseflächchen, Reise-Zahnbürste usw.)

– Verpflegung: 3l Wasser, Müsli-/Power-Riegel (ich kann Seitenbacher, trotz nerviger Radiowerbung nur empfehlen, weil energiereich, mit teilweise viel Magnesium) 2 Smoothies, Studentenfutter, Traubenzucker, 2 Belegte Brötchen (weniger ist mehr)

– und an Kameraausrüstung meine Olympus E-5, das Zuiko 12-60 SWD, das 35-100 Top Pro und mein Bilora Carbon Stativ, dabei waren auch diverse Pol-,Grau- und Grauverlaufsfilter

Um euch nicht allzusehr mit trockenen Infos zu beladen, will ich nun endlich mal starten und euch die ersten Bilder zeigen.

Los ging’s um viertel nach 9 am Olympiastadion in Garmisch-Partenkirchen. Hier hat man die Möglichkeit das Auto zu parken und kann sich sofort zu Fuß auf den Weg machen. Also Kamera raus, Rucksack auf und ab gings. Erst noch ein bisschen durch die Stadt, dann entlang an Weideflächen bis hin zum ersten Höhepunkt der Route, der Partnachklamm. Hier stürzt ein donnernder Fluss durch eine enge Schlucht, die man auf einem gut gesicherten Weg passiert.

 

– Partnachklamm –

Partnachklamm

 (1/30, f/3.3, ISO 1600, 12mm, freihand)

Partnachklamm

(1/50,  f/2.8, ISO 200, 12mm, freihand)

Die gezeigten Bilder sind alle mit meiner Olympus E-5 und dem Zuiko 12-60 entstanden. In der Klamm empfiehlt es sich übrigens, eine gedichtete Kamera zu haben, weil es teilweise doch recht nass zur Sache geht 😉

Verlässt man die Klamm, fühlt man sich schon wie mitten in den Bergen. Man begibt sich zuerst über einen gut ausgebauten Forstweg, dann über etwas holprigere Wanderwege, mit stetigem Anstieg, langsam in den Wald und in die beeindruckende Landschaft des Reintals hinein. Immerwieder ergibt sich der Ausblick auf Berglandschaften, Flüsse oder Wasserfälle.

– Reintal –

Reintal

  (1/800, f/4, ISO 200, 54mm, freihand)

Reintal

  (1/40, f/5.6, ISO 1600, 18mm, freihand)

Reintal

  (1/100, f/6.3, ISO 200, 45mm, freihand)

Reintal

  (1/100, f/8, ISO 200, 18mm, freihand)

Reintal

  (1/80, f/8, ISO 200, 12mm, freihand)

 

Bis hier hin ist man ca. 5-6 Stunden unterwegs. So gegen viertel vor 3 gings nach einer Pause los zum letzten Stück für den ersten Tag. Bis zur Knorrhütte wird das Gelände dann auch langsam etwas steiler und unwegsamer. Teilweise muss man Geröllfelder überqueren, die nochmal richtig Kraft kosten können. Man beginnt die Baumgrenze zu überqueren und bekommt so atemberaubende Ausblicke gewährt. Diese Bedingungen auf den Fotos festzuhalten war nicht immer einfach, dennoch hoffe ich, dass es gut zur Geltung kommt.

 – Aufstieg zur Knorrhütte –

Knorrhütte

  (1/200, f/8, ISO 200, 12mm, freihand)

Knorrhütte

  (1/80, f/8, ISO 250, 35mm, freihand)

Reintal

  (1/125, f/8, ISO 200, 12mm, freihand)

Reintal

  (1/250, f/8, ISO 200, 12mm, freihand)

Reintal

  (1/125, f/8, ISO 200, 12mm, freihand)

Reintal

  (1/200, f/8, ISO 200, 14mm, freihand)

Der letzte Teil besteht eigentlich nur noch aus Felsen, etwas grünem Steingewächs und Schafen 😉 Umso mehr freut man sich, wenn sich das Etappenziel Knorrhütte endlich aus dem Nebel erhebt. Das war bei uns so gegen halb 5 der Fall. Also etwa 7 Stunden, 15 Minuten seit dem Start am Olympiastadion. Die Bedingungen auf dieser abgelegenen Hütte sind schon besonders. Keine Straße führt hier hin, auf die 80 Betten kommt eine Dusche und sowas wie Steckdosen gibts nur im Restaurant. Aber das ist halb so wild, weil man sich in dieser Situation über nichts mehr freut als duschen, essen und schlafen …und dafür ist sie dort oben auf 2052m Höhe der beste Ort 😉

 

– Ankunft an der Knorrhütte –

Reintal

  (1/320, f/8, ISO 200, 12mm, freihand)

Knorrhütte

  (1/500, f/8, ISO 200, 12mm, freihand)

 

Hier oben ergibt sich auch ein wunderschöner Ausblick, den ich aber erst am nächsten Morgen festhalten wollte..

Nach dem Duschen und einem guten Essen ging’s nämlich für uns schon bald ins Bett 😉 ..soviel auch erstmal zum ersten Tag. Der Zweite, mit dem Aufstieg zum Gipfel, folgt in den nächsten Tagen im Teil 2.

 

Bis dann.. 🙂

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Izmir 2013 – Teil 4

Dann möchte ich mal den vierten und letzten Teil meines Reiseberichts nicht lange auf sich warten lassen 😉 Da ich ja mit meinem Blog immer noch im Jahr 2013 fest stecke, wird’s auch Zeit, euch noch meine letzten Aufnahmen des Jahres zu zeigen.

Bei meinem letzten Foto-Ausflug in der türkischen Millionenstadt Izmir war es mein Ziel, die Stimmung am Abend am Meer und in der Stadt einzufangen. Also ging’s wieder mit der Metro nach Konak. Hier war ich ja ein paar Tage zuvor schon mal mit der Kamera unterwegs. Jetzt hatte ich aber auch mein Stativ dabei, um die vorher schon besuchten Sehenswürdigkeiten nochmal im Abendlicht einzufangen.

Mein erstes Fotomotiv war wieder der İzmir Saat Kulesi. Mal wieder bot sich hier eine herrliche Abendstimmung. Zudem gab es durch die vielen Tauben dort – und die Kinder, die sich einen Spaß draus machten, diese über den ganzen Platz zu scheuchen – Fotogelegenheiten wie diese hier:

 

Izmir

 

Aber mein eigentliches Ziel war ja erst mal das Meer. Auf dem Weg zu meiner geplanten Fotolocation bot sich noch die Gelegenheit für ein paar Schnappschüsse, wie diese hier:

 

Izmir

Izmir

 

An geplanten Ort angekommen, wurde es dann Zeit für die ersten Langzeitaufnahmen. Also Kamera aufs Stativ, Graufilter + Grauverlaufsfilter vors Zuiko Digital ED 9-18mm 1:4.0-5.6 Weitwinkel und los gings. Den Graufilter verwendete ich, um eine längere Belichtungszeit zu erreichen und somit den Wellengang am Meer etwas weicher werden zu lassen.

 

Izmir

Izmir

Izmir

Izmir

 

Hier auch nochmal ein kleines Making-Of Foto von meinem Instagram Account

 

Izmir Instagram

 

Da es jetzt langsam aber sicher dunkel wurde, musste ich weiter zum Asansör. Hier war ich ja ein paar Tage zuvor schon mal – da aber ohne Stativ. Dieses Mal erkundete ich die Gegend um den Aufzug mal etwas genauer und fand eine schöne Stelle zum Fotografieren. Dort war ich sogar zum ersten Mal nicht alleine mit meiner Kamera. Ein weiterer Fotograf stand dort oben und fing die schöne Stimmung ein. Daneben positioniert – mit einem tollen Blick über die Stadt – gelangen mir dann Fotos wie diese hier, welche übrigens zu meinen persönlichen Lieblingsfotos dieser Reise zählen.

 

Izmir Asansör

Izmir Asansör

Izmir

 

Die genauen Locations meiner Fotos findet ihr übrigens auch über 500px. Hier habe ich versucht in der Map so genau wie möglich meinen Standpunkt zu markieren 😉

Zum Beispiel hier oder hier unter dem Bild rechts auf „Location“ klicken 😉

Da ich aber nochmal zum Clocktower wollte, musste ich fix wieder runter. Den Weg dort hin nutzte ich nochmal für ein paar Schnappschüsse der Stadt und des Geschehens auf der Straße.

 

Izmir

Izmir

 

Bei dem letzten Bild handelt es sich um einen sogenannten „Mitzieher“. An sich eine recht einfache Technik, wenn auch nicht immer leicht umsetzbar. Hier habe ich meine Kamera auf eine Belichtungszeit von 1/25 Sekunden gestellt, den Bildstabi auf „IS2“ (hier werden nur vertikale Verwacklungen ausgeglichen)  und versucht während der doch recht langen Belichtung das fahrende Taxi mit der Cam zu verfolgen. So bleibt das Taxi im Idealfall relativ scharf, während der Hintergrund verwischt.

Angekommen am Konak-Platz erstrahlte dieser in greller Beleuchtung, die scheinbar an dem Tag dort installiert wurde..

 

Izmir

 

 

An sich nichts besonderes, aber was dieses Foto nicht zeigt ist, dass die Beleuchtung im Sekundentakt die Farbe änderte, was ich sofort mal versuchte mit meinem iPhone einzufangen, indem ich ein Schwenk-Panorama machte. Aufnahmedauer waren ca 6-7 Sekunden und ihr seht ja selbst, wie oft hier die Farbe wechselt..nunja, Geschmacksache 😀

 

Izmir

 

Auch die Beleuchtung der Bäume war abenteuerlich. Tausende kleine LED, die auch den letzten kleinen Ast erreichten..

 

Izmir

Izmir

 

Zum Abschluss hab ich nochmal ein paar Aufnahmen aus der Stadt die so nebenbei auf dem Heimweg entstanden sind. Also nochmal ein kleiner Einblick ins „Street-Life“ von Izmir.

 

Izmir

Izmir

Izmir

Izmir

 

Um hier auch mal ein kleines Fazit zu ziehen:

Der Trip hat sich mehr als gelohnt. Gerade weil wir direkt im Studentenviertel bei Freunden gewohnt haben, konnte man so viel von Izmir mitnehmen. Das Leben, die Leute, die kleinen Eigenheiten, die einem sonst in einem gut organisierten Hotel verborgen bleiben, bieten einem doch eine ganz andere Sicht auf dieses Land. Natürlich haben wir in den 10 Tage bei Weitem nicht so viel mitnehmen können wie meine Mitstudenten, die dort ein ganzes Semester verbracht haben, aber dadurch, dass sie dort mittlerweile Insider waren, konnten sie uns in der kurzen Zeit viel Besonderes zeigen.

Toll an dieser Stadt ist, dass das ganze Leben draußen stattfindet. Wir waren im Winter da, also konnte es auch mal echt kalt werden, dennoch sitzt man ständig draußen, auch wenn hier und da mal mit Decken und Heizpilzen ausgeholfen werden muss. Die Menschen sind einfach super zuvorkommend, immer freundlich und hilfsbereit. Auch wenn es manchmal schwer fiel sich zu verständigen, war immer irgendwo jemand zu finden, der mal schnell auf englisch oder sogar deutsch gedolmetscht hat. Ob es jetzt die Bestellung im Restaurant war, oder der verzweifelte Versuch den Dolmusch anzuhalten 😀 Irgendjemand war immer da, um zu helfen. Eine Eigenschaft die ich dort sehr zu schätzen gelernt habe. Ein wenig gewöhnungsbedürftig ist aber, dass dort einfach alles eine Spur chaotischer abläuft als hier im durch-organisierten Deutschland. Irgendwie funktioniert es aber trotzdem alles 😉

Was mir auf jeden Fall fehlen wird, ist das gute Essen! Überall auf den Straßen gibt es quasi zu jeder Tages- und Nacht-Zeit super leckere Snacks zu echt fairen Preisen.

Ich bin froh, dass Lukas und ich diese Gelegenheit genutzt haben und möchte mich an dieser Stelle auch nochmal bei Anni, Marieke und David für ihre Gastfreundschaft bedanken. An diesen Trip werde ich wohl noch eine ganze Weile positiv zurück denken 🙂 War echt cool Leute!

Zum Abschluss gibt’s noch ein paar Fotos aus dem Flieger nach Berlin, die ich mit meiner kleinen Sony Cyber Shot gemacht habe! Ich hoffe, dass ich schon bald wieder die Möglichkeit bekomme, solch eine Reise zu machen. Natürlich werde ich auch hier wieder davon berichten.

 

Izmir      Izmir

Izmir      Izmir

Berlin

 

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