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Top of Germany | Höllental 2015

Sieben Tage und 20 Minuten.. ein neuer Rekord! Denn das letzte Mal waren es lediglich 5 Tage…

Wie der Titel „Top of Germany“ einigen sicher schon verraten wird, ging es wieder an ein altbekanntes Ziel… Auf den höchsten Gipfel Deutschlands..den Gipfel der Zugspitze.

Die Route durch das Rheintal, welche uns letztes Jahr in 21 langen Kilometern auf den Gipfel führte, sollte euch ja seit den beiden Blogeinträgen „Top of Germany Teil 1 und 2“ ein Begriff sein. Dieses Mal wählten wir die kürzere Route durch das Höllental. Kürzer bedeutet hier aber keinesfalls einfacher, denn die 2200 Höhenmeter, die man überwinden muss, um den 2962m hohen Gipfel zu erreichen, bleiben die Gleichen. Das bedeutet also eine deutlich steilere und vor allem anspruchsvollere Route.

Diese beginnt in Hammersbach auf 758m Höhe. Gefolgt von der spektakulären Höllentalklamm, deren Eingangshütte sich auf 1045m befindet. Der Weg durch die Klamm führt durch atemberaubende, vom tosenden Hammersbach zerklüftete Schluchten und bietet tolle (feucht-fröhliche) Einblicke . Wer allerdings die Klamm umgehen möchte, kann hier alternativ auf den Stangensteig ausweichen. Auf 1387m gelangt man schließlich zur brandneuen Höllentalangerhütte, auf der eine Übernachtung sehr empfehlenswert ist. Von der Hütte aus geht es über den Höllentalanger hoch zum Klettersteig. Hier begegnet man berüchtigten Passagen, wie der „Leiter“ und dem „Brett“. Nach der Überquerung des „Grünen Buckels“ folgt nach einigen Geröllfeldern der Höllentalferner. Passiert man diesen Gletscher und bezwingt die „Randkluft“ geht es von dort an steil über einen mittelschweren Klettersteig über die Nordgrat-Ostwand vorbei am der Irmerscharte bis hoch zum Gipfel der Zugspitze auf 2962m.

Aufgrund der Tatsache, dass die Höllentalroute so viel anspruchsvoller ist, zu 50% aus einem Klettersteig (Via Ferrata) besteht und mit dem Höllentalferner zusätzlich ein Gletscher überwunden werden muss, war es für uns notwendig, unsere Bergausrüstung deutlich aufzustocken. Dinge wie ein Klettersteigset, Klettergurt, Helm und Steigeisen (bzw. Grödel) sind dort oben ein MUSS. Wir informierten uns also fleißig über die Gegebenheiten, gingen shoppen und hatten letztendlich folgende Ausrüstung mit an Bord..

 

Ausrüstung:

Mammut Saleva Edelrid Petzl Meindl Ausrüstung Klettersteig– im Folgenden von links oben nach rechts unten –

 

  • Klettersteig-geeignetes Schuhwerk: Meine Wahl fiel auf den Meindl Ortler. Dieser entspricht der Bergschuh-Kategorie B/C und ist somit für Steigeisen geeignet. Zudem ist es ein super verarbeiteter, hochwertiger und vor allem gemütlicher Wanderschuh.
  • Steigeisen/Grödel:  Zu empfehlen sind 10-Zack Steigeisen, wobei auch das deutlich günstigere Edelrid 6-Punkt Grödel ausreichend Griff auf dem Gletscher bietet (hier im Bild). Praktisch ist auch die kleine Tasche fürs Grödel um es sicher am Rucksack befestigen zu können.
  • Kletterseil: Zur Sicherung auf dem Gletscher hatten wir ein Tendon Smart Lite Kletterseil mit 20 Meter länge dabei, um gegebenenfalls in einer Seilschaft gehen zu können.
  • Stirnlampe: Für den Notfall oder einen plötzlichen Wetterumschwung sehr zu empfehlen sind Stirnlampen wie die Petzl Tikkina.
  • Helm: Um sich vor gefährlichem Steinschlag zu schützen ist ein Helm hier Pflicht! Ich hatte einen Salewa Toxo Kletterhelm. Dieser ist zwar recht einfach, dafür aber sehr leicht, sicher und komfortabel.
  • Klettersteigset: Für den Klettersteig benötigten wir natürlich ein Klettersteigset. Ein gutes Preis-/Leistungsverhältnis bietet hier das Mammut Klettersteigset Tec Step RSV. Dieses ist ausgerüstet mit 2 selbstverriegelnden Karabinern und einem modernen Bandfalldämpfer.
  • und weitere Ausrüstung: wie Messer, Sonnenbrille, Handschuhe, Mammut Tubular Bandschlinge mit Karabiner und ein Hüttenschlafsack zum Übernachten auf der Hütte (hier ganz links unten im Bild) sind praktische und teils notwendige Helferlein.

Ansonsten hatte sich an meiner Ausrüstung im Vergleich zur Rheintal-Route nicht viel verändert. Viel Verpflegung in Form von Power-Riegeln, viel zu Trinken, regenfeste Kleidung und natürlich mein Kamera-Equipment fanden wieder Platz in meinem Dakine Sequence Fotorucksack. Dieser hat mit seinen 33l Volumen gerade genug Platz um alle notwendigen Gegenstände für eine 2-Tages Tour sicher zu verstauen, verleitet aber nicht viel zu viel mitzunehmen.

Mein geliebtes Olympus Zuiko 35-100 mm 1:2.0 Objektiv blieb dieses mal aufgrund seiner Größe leider unten im Tal. Mit dabei waren aber wieder meine Olympus E-5 mit Olympus Zuiko 12-60mm 1:2.8-4.0 Objektiv.
Um auf der gesamten Tour Bilder machen zu können hatte ich meine Kamera die ganze Zeit am Sun-Sniper-Kameragurt, dieser war zusätzlich mit dem Karabiner am Klettergurt gesichert. So war die Kamera immer dicht am Körper und hatte wenig Raum zum Pendeln oder Schwingen. Selbst auf den anspruchsvollen Passagen hat das Ganze gut gehalten.

 

Aber nun genug Theorie zur Route und zur Ausrüstung.., ich denke ihr wollt mal endlich ein paar Bilder sehen… 😀

 

Los ging es für uns um ca. halb 10 Uhr morgens in Hammersbach, weil bis zur Hölentalangerhütte rund 3 Stunden Gehzeit einzukalkulieren sind. Der Einstieg beginnt direkt vom Ort aus im herrlich grünen Wald und führt auf relativ steilem Weg hoch bis zur Höllentalklamm-Eingangshütte. Es geht zunächst durch eine schöne Alpen-Waldlandschaft wie man sie aus dieser Region kennt. Bäume, Steine, Wasserfälle begleiteten uns dort in regelmäßiger Abwechslung auf unserem Aufstieg. Die Eingangshütte zur Klamm erreichen wir zirka eine Stunde nach Start.

 

Hammersbach Höllental Klettersteig Zugspitze

Hammersbach Höllental Klettersteig Zugspitze

Hammersbach Höllental Klettersteig Zugspitze

Hammersbach Höllental Klettersteig Zugspitze

Hammersbach Höllental Klettersteig Zugspitze

Hammersbach Höllental Klettersteig Zugspitze

 

An der Eingangshütte zur Höllentalklamm startet man auch schon in das erste Highlight der Tour. Der Eintritt kostet 4€ und für DAV-Mitglieder ist dieser kostenlos. Mit der Grainau-Card bekommt man dort auch noch mal Ermäßigung. Durch die gesamte Klamm schlängelt sich der tosende Hammersbach und bietet immer wieder beeindruckende Fotomöglichkeiten. Die Kombinationen aus grauem Stein, dem hellblau/türkisen Wasser und saftigem Grün kreieren ein tolles Farbschauspiel. Wasserscheu sollte man an diesem Ort allerdings nicht sein, denn des Öfteren kommt auch mal Wasser von oben durch Felsspalten getröpfelt. Gelegentlich mussten wir hier also durch kleine Höllentalklamm-Schauer flitzen. Aber wirklich nass wird man dort mit angemessener Kleidung auch nicht. Glücklicherweise sind meine Oly E-5 und das 12-60mm gedichtet und somit gut gegen das Spritzwasser geschützt. Schön an der Höllentalklamm ist, dass man sich auf dem Weg immer wieder entweder für den höhlenartigen Tunnel, als auch für einen schmalen Steg am Rande des Felsens entscheiden kann. Dieser ist zwar oft die nasse Variante, bietet aber deutlich tiefere Einblicke in die Klamm.

 

Höllentalklamm Höllental, Hammersbach, Zugspitze

Höllentalklamm Höllental, Hammersbach, Zugspitze

Höllentalklamm Höllental, Hammersbach, Zugspitze

Höllentalklamm Höllental, Hammersbach, Zugspitze

Höllentalklamm Höllental, Hammersbach, Zugspitze

Höllentalklamm Höllental, Hammersbach, Zugspitze

Höllentalklamm Höllental, Hammersbach, Zugspitze

 

Nach der Klamm sind es nur noch wenige Meter (ca 30 Gehminuten,) bis zur Höllentalangerhütte. Diese erreichten wir auch schon gegen halb 12. Die neue Hütte wurde erst wenige Wochen zuvor eröffnet und wenn man genauer hinschaut, findet man auch hier und da noch ein paar kleinere Baustellen, was für uns aber keinesfalls störend war. Aus hellem Holz erbaut fügt sich die Hütte schön in die Umgebung, das flache Pultdach soll vor Lawinen schützen. Auch im Inneren findet sich viel helles Holz wieder. Besonders schön sind all die kleinen Elemente, die der alten Hütte entnommen und hier integriert wurden. So findet man zum Beispiel die schönen alten Fenster aus der Vorgänger-Hütte als Trennung zum Speisesaal wieder. Die Räume sind insgesamt recht großzügig geschnitten. Übernachtungsmöglichkeiten gibt es entweder in Bettenlagern oder 8-Bett-Zimmern und auch die Duschen (Einzelkabinen) sind für eine Berghütte sehr geräumig. Die Übernachtung im 8-Bett-Zimmer kostet 28€. Für ein zusätzliches 3-Gänge-Abendessen & Bergsteiger-Frühstück zahlt man 28€, wenn man noch ein Lunchpaket für den nächste Tag haben möchte muss man nochmal 7€ drauf legen. Für DAV-Mitglieder wird das Ganze nochmal günstiger angeboten. Preis/Leistung stimmt hier also. Das Personal ist sehr freundlich. Zudem kann man rund um die Hütte viele schöne Fotos machen.

Da jetzt zum Ende der Saison auf der Hütte nur noch relativ wenig los war, hatten wir 5 eines der 8-Bett-Zimmern für uns alleine. Ein besonderes Highlight unserer Tour war auch der Abend auf der Höllentalangerhütte. Hier lernten wir beim Abendessen viele interessante Menschen kennen. Unter Anderem den Nationalgeographic Fotografen Bernd Rietschel. Mit ihm konnten wir uns in netter Atmosphäre ausgiebig über das Bergsteigen und die Fotografie austauschen.

 

Höllentalklamm Höllental, Hammersbach, Zugspitze

Höllentalklamm Höllental, Hammersbach, Zugspitze

Höllentalklamm Höllental, Hammersbach, Zugspitze

Höllentalklamm Höllental, Hammersbach, Zugspitze

Höllentalklamm Höllental, Hammersbach, Zugspitze

Höllentalklamm Höllental, Hammersbach, Zugspitze

Höllentalklamm Höllental, Hammersbach, Zugspitze

 

Ab der Höllentalangerhütte trennt sich nun auch die Spreu vom Weizen. Bis hier hin kommen viele Wanderer, wer aber tatsächlich den Gipfel durch das Höllental besteigen will, sollte keine schwachen Nerven haben.

So ging es für uns am nächsten Morgen dann pünktlich um 6:30 Uhr (durch die vorzügliche Bewirtung auf der Hütte allerdings mit leichtem Kater 😉 ) bei herrlichem Wetter los Richtung Klettersteig. Dieser beginnt kurz unterhalb der Leiter. Am Einstieg hat man genügend Platz um seinen Klettergurt, das Klettersteigset, Handschuhe und Helm anzulegen. Nach ein paar ersten leichten Kletterabschnitten kommt man bereits zur „Leiter“. Diese besteht aus in den Fels gehauene Eisen, die helfen sollen, die fast 90 Grad steile Wand zu erklimmen. Kurz darauf folgt der nächste sehr bekannte Abschnitt, das „Brett“. Hier darf man sich vom Namen nicht irreführen lassen, denn es handelt sich hierbei nicht um ein wirkliches Brett, sondern um in den Fels gehauene Stalstifte die es einem ermöglichen an einer Steilwand in schwindelnder Höhe entlang zu klettern. Dieser Abschnitt ist aber gut gesichert und so bietet er auch viele tolle Fotomöglichkeiten. Bei uns war es auf der Strecke recht leer, in der Hauptsaison sollte man hier allerdings ein wenig Wartezeit einkalkulieren. Diese beiden Abschnitte boten uns jedenfalls schon mal einen ganz guten Einblick in das, was uns noch erwarten würde. Mit erreichen des „Grünen Buckels“ machten wir unsere erste Snack-Pause. Dort bekommt man eine schöne Möglichkeit zum Verweilen mit einem tollen Blick ins Tal und auf die Hütte.

– Leiter –

Höllentalklamm Höllental, Hammersbach, Zugspitze

– Brett –

Höllentalklamm Höllental, Hammersbach, Zugspitze

Höllentalklamm Höllental, Hammersbach, Zugspitze

– Aufstieg zum „Grünen Buckel“ –

Höllentalklamm Höllental, Hammersbach, Zugspitze

Höllentalklamm Höllental, Hammersbach, Zugspitze

Höllentalklamm Höllental, Hammersbach, Zugspitze

Höllentalklamm Höllental, Hammersbach, Zugspitze

Höllentalklamm Höllental, Hammersbach, Zugspitze

 

Nach dem „Grünen Buckel“ wird die Strecke dann stetig steiniger und das saftige Grün der Pflanzen verlässt die Landschaft nun zunehmend. Um es mit den Worten eines hessischen Bergsteigers zu sagen, den wir bei der Pause dort zufällig kennenlernten: „… ab jetzt kommt nur noch übelster Schotter-Schrott!“ ..was die Situation auch recht treffend beschreibt 😀  Zudem mischte sich zwischen die Felsen nun mehr und mehr Schnee. Den Gletscher hatten wir jetzt aufgrund der guten Sicht ständig vor Augen und auch das höchste Gipfelkreuz Deutschlands strahlte in seiner goldenen Farbe mit der Sonne um die Wette. Vor dem Höllentalferner gönnten wir uns nochmal eine ausgedehnte Pause. Ab dem Gletscher gibt es bis hoch zum Gipfel nur noch wenige Möglichkeiten sich ausgiebig zu stärken und gerade weil hier der anspruchsvollste und vor allem der sehr kräftezehrende Teil der Höllentalroute beginnt, ist diese auch sehr zu empfehlen.

Der Gletscher ist steiler als man auf manchen Bildern erwarten mag, außerdem ist dieser durchzogen von gefährlichen Gletscherspalten. Wer hier unsicher ist, sollte in einer Seilschaft gehen. Zwingend notwendig ist diese bei guter Sicht allerdings nicht. Wenn es nicht gerade frisch geschneit hat, zieht sich ein gut zu erkennender Trampelpfad über den Gletscher, dem man sicher folgen kann. Steigeisen oder Grödel sind hier aber absolute Pflicht, denn ein Abrutschen kann schnell gefährliche Folgen haben. Zur weiteren Sicherheit schaut die Bergwacht etwa jede Stunde mal mit dem Helikopter vorbei und überprüft den Zustand des Gletschers und kontrolliert alle Spalten.
Für die Überquerung sollte man zirka eine gute halbe Stunde einplanen. Sobald man die ersten Gletscherspalten erreicht, gibt es gute Möglichkeiten die Eisen anzulegen, bevor es dann ins Eingemachte geht. Da der Gletscher immer in Bewegung ist sollte man darauf vorbereitet sein, ab und zu über kleinere Gletscherspalten springen zu müssen. Diese waren aber für uns alle gut zu meistern.

 

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Am Ende des Gletschers trifft man auf die berüchtigte „Randkluft“, welche wir gegen halb 11 erreichten. Dies ist eine Spalte, die sich durch das abschmelzende Eis im Sommer zwischen der weiterführenden Felswand und dem Gletscher bildet.  Diese muss überwunden werden, um weiter klettern zu können. Vor ein paar Jahren führte noch eine Leiter bis an den Gletscher heran, um in die Felswand einzusteigen, da der Gletscher aber seit den letzten Jahren fast 12 Meter an Dicke eingebüßt hat, ist diese leider mittlerweile nicht mehr zu erreichen. Alternativ wurde ein Stahlseil verlegt, an dem man sich auf einer fast 70 Grad steilen Felswand einige Meter nach oben ziehen muss, um wieder sicher im Klettersteig zu stehen. Der kräftezehrende Teil beginnt…

– Hier sieht man rechts im Bild die alte Leiter –

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– Hier sieht man die Randkluft im unteren Teil des Fotos –

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Der jetzt folgende Abschnitt über die Nordgrat-Ostwand bis hin zur Irmerscharte auf 2660m besteht aus einem steilen Klettersteig der Kategorie B und C. Hier ist Ausdauer gefragt und je nach Verkehr und Klettergeschwindigkeit kommt es hier immer wieder zu Staus und Überholvorgängen. Teilweise muss man vorbei an überhängenden Felswänden und steile Abschnitte meistern und das alles in schwindelerregender Höhe. Daher hatte ich dort auch etwas weniger Zeit zum Fotografieren. Die Aussicht ist hier oft atemberaubend schön und man schaut tief ins Höllental und auf den Gletscher, dessen Fuß teilweise fast 300 Meter steil unter einem liegt. An der Irmerscharte angelangt, bietet sich einem der lang ersehnte Blick runter zum fast 2000 Meter tiefer liegenden Eibsee. Für tolle Aussicht ist also gesorgt 🙂

 

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Auf den letzten Metern hoch zum Gipfel stapft man fast nur noch durch hohen Schnee. Hier werden die Pfade auch teilweise wieder etwas Breiter und es bietet sich die Möglichkeit auf die Reintal-Seite und damit auf das Sonnalpin herunter zu schauen. Nun ist auch der Gipfel in greifbarer Nähe.

Nach ein paar weiteren Höhenmetern war es dann endlich wieder soweit. Wir standen wieder auf dem Dach Deutschlands. Bei grandiosem Wetter mit atemberaubender Aussicht. Sichtlich erschöpft, aber überglücklich 🙂

 

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Als kurzes Fazit kann ich wieder nur sagen, dass sich jede Strapaze am Ende mit dem Erreichen des Gipfelkreuzes bezahlt gemacht hat. Das unbeschreibliche Gefühl dort oben zu stehen und die atemberaubende Aussicht lassen einen die anstrengenden letzten Meter schnell vergessen. Stolz, den Gipfel mit eigener Kraft und Motivation erreicht zu haben, schaut man dort oben weit in die Österreicher Alpen oder auch auf die vielen Besucher der Aussichtsplattform, die mit Selfie-Stick bewaffnet (wohl eher erfolglos) versuchen für ihren Instagram Account das Gipfelgefühl einzufangen 😀 ..Dazu sage ich nur: #derWegistdasZiel #auseigenerKraft ! 😉

 

Natürlich wurde wie letztes Jahr wieder unsere Hessenflagge auf dem Gipfel gehisst, welche von dort an neben dem Gipfelkreuz wehte und die Zugspitze für exakt 7 Tage und 20 Minuten zu „Hessischem Territorium“ machte…

 

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Wer sich jetzt noch nicht an den Bildern satt gestehen hat kann gerne auf meiner Website vorbei schauen.. Unter www.j-k-style.de/Travel/Hoellental-2015/ findet ihr alle Aufnahmen zum Aufstieg durchs Höllental.

Empfehleswert ist auch der Besuch der Website des Deutschen Alpenvereins. Hier gibt es über alle Routen auf den Gipfel eine Interessante Broshüre mit dem Titel „Die Zugspitze – Sicher auf den höchsten Berg Deutschlands“. Diese findet ihr unter www.alpenverein.de/DAV-Services/Broschueren/ und dort unter „Bergsport-Tipps“.  Fragen könnt ihr mir übrigens auch gerne über die Kommentarfunktion stellen. 🙂

 

 

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