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Top of Germany – Teil 2

Nachdem Teil 1 zum Zugspitz-Aufstieg schon ein paar Monate zurückliegt – und schon bald der nächste Aufstieg ansteht – möchte ich mir nun endlich den finalen Teil des Tourberichts vornehmen. Falls der erste Teil bereits in Vergessenheit geraten sein sollte, könnt ihr alles gerne -hier- nochmal nachlesen 😉

Wie ihr ja bereits wisst, hatten wir am ersten Tag die Knorrhütte erreicht und dort unser Lager aufgeschlagen. Jetzt am zweiten Tag ging es nun endlich rauf zum Gipfel.

Eine kleine Auswahl von Aufnahmen habe ich immer mal wieder auf meiner Facebook-Seite oder auf Instagram gezeigt. Wer also jetzt schon neugierig ist, kann sich dort schon mal einen ersten Einblick verschaffen. Aber keine Sorge, alle dort veröffentlichten Bilder werden natürlich auch hier folgen.. 😉

Deshalb möchte ich an dieser Stelle auch direkt mit dem ersten Bild starten.. Dem bereits am Ende des ersten Zugspitzeintrags angekündigten, grandiosen, morgendlichen Ausblick von der Knorrhütte.

– Morgendlicher Ausblick von der Knorrhütte –

Reintal

 (1/3200, f/4, ISO 200, 60mm, freihand)

Bei diesem Anblick schmeckte selbst das übersichtliche Hütten-Frühstück und der kleine Kaffee recht gut. Zugegeben, auch vom Frühstück darf man dort oben in 2052m Höhe nicht allzuviel erwarten, vor allem wenn man als sparsamer Student nur die Basis-Ausstattung wählt.
Ein Grund mehr, sich zügig seine Ausrüstung zu schnappen und auf den Weg zum Gipfel (-Restaurant 😀 ) zu machen.

Mit neuer Motivation, frisch gefüllten Wasserflaschen und der aufgehenden Morgensonne im Rücken ging es für uns 5, direkt von der Türschwelle, weiter steil nach oben, denn bei der am steilen Hang gelegenen Knorrhütte, meistert man selbst mit den ersten Schritten bereits die ersten Höhenmeter. Schon wenige Minuten später konnte man auf die Hütte hinab schauen, was ich euch nicht vorenthalten möchte.

– Ausblick auf die Knorrhütte –

Knorrhütte

 (1/1600, f/2.8, ISO 200, 12mm, freihand)

Auf den nächsten 4-500 Höhenmetern folgten neben Steinen, Geröll und gelegentlich am Hang grasenden Schafen immer wieder atemberaubende Ausblicke. Zum Beispiel über die österreichischen Alpen, die ich im Folgenden einfach mal umkommentiert zeigen möchte..
Wer genau hinsieht, kann sogar erkennen, dass manche Passagen uns bereits einen Blick auf das weit entfernte Ziel boten 😉

 

– Ausblick Richtung Reintal –

Reintal

 (1/4000, f/2.8, ISO 200, 12mm, freihand)

– Aufstieg –

Aufstieg

 (1/3200, f/3.6, ISO 200, 30mm, freihand)

– Aufstieg – hier kann man bereits Teile der Gondelanlage zum Gipfel erahnen –

Aufstieg

 (1/4000, f/2.9, ISO 200, 14mm, freihand)

– Määähh –

Aufstieg

 (1/1250, f/4, ISO 200, 60mm, freihand)

– Aufstieg –

Aufstieg

 (1/6400, f/2.8, ISO 200, 12mm, freihand)

– Aufstieg –

Aufstieg

 (1/1000, f/3.8, ISO 200, 42mm, freihand)

– Ausblick –

Aufstieg

 (1/4000, f/2.8, ISO 200, 12mm, freihand)

– Eins meiner Lieblingsmotive, der Blick auf die österreichischen Alpen –

Österreich

 (1/4000, f/4.5, ISO 200, 60mm, freihand)

Das letzte Stück musste dann leider die Kamera in die Tasche. Vom Zugspitzplatt geht es erst über ein steiles Geröllfeld in Schlangenlinien zu einem Klettersteig, hoch zum Grat. Hier war die zweite Hand äußerst hilfreich, trotzdem bot sich hier und da die Gelegenheit das iPhone für ein paar Fotos aus der Tasche zu ziehen. Am Grat angekommen bot sich uns der beeindruckende Blick herunter zum knapp 2 km in der Tiefe liegende Eibsee. Ein Blick auf all die Höhenmeter, die man die letzten zwei Tage zurückgelegt hat…und dieser Anblick begleitete uns hoch bis zur Besucherplattform.

– Geröllfeld und Grat –

Geroellfeld

 (1/1600, f/4.5, ISO 200, 16mm, freihand)

– Blick vom Aufstieg richtig Österreich –

Geroellfeld

 (iPhone)

– Aufstieg zum Grat –

Geroellfeld

 (iPhone)

– Aufstieg zum Grat –

Geroellfeld

 (iPhone)

– Auf dem Grat –

Boygroup

 (1/250, f/9, ISO 200, 12mm, auf Stativ)

– Alpen Boygroup –

Boygroup

 (1/250, f/9, ISO 200, 12mm, auf Stativ)

 

Um letztendlich den lang ersehnten Gipfel erreichen zu können, mussten wir erst die Besucherplattform überqueren. Nach 10 Stunden harter Arbeit steht man nun zig Menschen gegenüber die zur Erreichung des gleichen Zieles gerade mal 10 Minuten mit der Seilbahn gebraucht haben 😀 …aber bekanntlich ist ja der Weg das Ziel 😉 außerdem ist die Besucherplattform auch schließlich nicht der Gipfel, der dann doch nur einigen wenigen vorenthalten bleibt. Durch ein kleines Tor im Geländer der Plattform begann der letzte, kurze Teil den langen Aufstiegs. Über eine Leiter, entlang am Führungsseilen erreichten wir nach einem kurzen und steilen Aufstieg endlich das Gipfelkreuz. Ausblick und Erfolgserlebnis inklusive 😉

– Leiter –

Boygroup

 (iPhone)

– Führungsseil –

Boygroup

 (iPhone)

– Gipfelkreuz –

Boygroup

 (iPhone)

Natürlich durfte das Gruppenfoto auf dem Dach Deutschlands nicht fehlen.. Standesgemäß vor selbst gehisster Hessen-Flagge 😀

– Gipfelkreuz –

Boygroup

 (iPhone)

Beim Aufstieg und auf dem Gipfel hatten wir riesiges Glück mit dem Wetter, denn schon wenige Minuten später zogen dicke Nebelschwaden auf und verdeckten die Sicht ins Tal. Grund genug in das Zugspitz-Restaurant einzukehren und den Erfolg mit einem guten deftigen Essen zu feiern.

 

Soweit so gut..Auf einen erfolgreichen Aufstieg folgt ja bekanntlicherweise der Abstieg und so war es auch bei uns. Mit der Deadline im Rücken – der Schließung des Campingplatzes am Abend im Tal – mussten wir nun schon wieder den Rückweg antreten. Ingo und Robert nahmen den schwierigeren Weg über den Grat und den Klettersteig und der Rest – inklusive mir – gönnte sich zumindest eine kleine Erholung und nahm die Gondel runter zum Zugspitzplatt. Von da an hieß es aber wieder für alle laufen..laufen..laufen.. Wegen des immer schlechter werdenden Wetters, das sogar von Regen und leichten Schneefällen begleitet wurde, mussten wir uns zwischenzeitlich sogar in unsere Regenjacken und -hosen hüllen. Doch ab Ankunft an der Knorrhütte und einer kleinen Rast dort, spielte das Wetter wieder mit.

Jetzt ging es nur noch steil und zügig bergab… Vorbei an allen Stationen, die wir auch schon beim Aufstieg passiert hatten, begleitet vom Austausch mit anderen Bergsteiger-Gruppen, die den Aufstieg noch vor sich hatten. Vorbei an der Reintalanger-Hütte, durch die mittlerweile im Abendgrauen stockdunkle Partnachklamm bis hin zurück zum Olympiastadion, an dem alles vor 41 km und 4800 Höhenmetern  begann.

 

Als Fazit der ganzen Tortur kann ich abschließend nur sagen: Genial! Es hat sich am Ende jeder Meter dieser Tour gelohnt! Ich kann es wirklich nur jedem weiterempfehlen, der raus in die Natur will und dort neue Herausforderungen sucht. Auch wenn die Reise für mich mit einer schmerzlichen Erfahrung endete.. – ja, jetzt komme ich auf das im ersten Teil erwähnte Schuhwerk zurück – Es ist unbedingt empfehlenswert auf intaktes Schuhwerk zu achten 😉 Leider waren meine Wanderschuhe zu alt und zu kein, was damit endete, dass die Sohle sich während des gesamten Auf- und Abstiegs in seine Einzelzeile aufgelöste und das gepaart mit der kleinen Größe dazu führte, dass ich am Ende um 2 Große-Zehennägel ärmer war..

Das Problem ist mittlerweile gelöst..ich habe neue Nägel und auch neue, hochwertige Schuhe 😉

 

…der jetzt geplante Aufstieg durchs Höllental zum Gipfel kann also folgen! 😎

 

 

Alle Aufnahmen findet ihr auf meiner Website unter -> www.j-k-style.de/Travel/Zugspitze-2014/

 

Falls ihr nun auch auf den Geschmack gekommen seid und euch diese Aussicht auch für euer Zuhause wünscht könnt ihr gerne in meinem -Shop- vorbei schauen.. Dort gibt es bereits viele der Bilder als hochwertigen Print auf den verschiedensten Materialien. -> shop.j-k-style.de

 

Besucht für die Lizenzierung dieser Bilder einfach meinen 500px Prime Account 😉 -> prime.500px.com/jankerpen

 

 

1 comment

  • Shorty

    Ein toller Fortsetzungsbericht und wunderschöne Bilder. Vor allem aber eine super Leistung – trotz kaputter Schuhe/Füße.
    Darum auch schon jetzt – viel Erfolg und viel Spass und „guten“ Tritt beim nächsten Aufstieg 😉

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